Die Maßnahme von Klopp, auf die vermeintliche Startaufstellung für das Pokalfinale zu setzen, machte sich bezahlt. Im Bestreben, sich für Berlin zu empfehlen, erteilten die BVB-Profis den seit Ende Februar ungeschlagenen Gästen eine Lehrstunde. Bereits nach 27 Minuten war die Partie entschieden. Blaszczykowski eröffnete den Torreigen für die großartig aufspielende Borussia. Nach schönem Zuspiel des wechselwilligen Japaners Shinji Kagawa erzielte der Pole mit einem Schuss aus zwölf Metern durch die Beine von SC-Keeper Daniel Batz seinen fünften Saisontreffer. Ein Doppelschlag seines Landsmanns Lewandowski sorgte für klare Verhältnisse. Bei seinem Treffer zum 2:0 ließ der Angreifer den überforderten Batz gekonnt aussteigen, bei seinem insgesamt 22. Saisontor sieben Minuten später drückte der polnische EM-Spieler den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Zum 4:0 durch Blaszczykowski leistete er die Vorarbeit. «Dass wir 45 Minuten so daneben stehen, ärgert mich schon. Wir müssen fast zufrieden sein, dass wir nur vier Stück bekommen haben», bekannte Freiburgs Coach Christian Streich. Angesichts der deutlichen Führung ließen es die Borussen in der 2. Halbzeit ruhiger angehen. BVB-Trainer Klopp nutzte die Chance, um dem in der 54. Minute eingewechselten Mario Götze Spielpraxis zu gewähren. Selbst im Schonmodus war der BVB dem 5:0 näher als die Freiburger dem Anschlusstreffer. So traf Lewandowski Pfosten (59.) und Latte (66.). Die Schlussminuten der denkwürdigen Meistersaison gingen im Jubel der Zuschauer unter. Spieldaten: Ballbesitz in %: 63,3 - 36,7 Torschüsse: 14 - 8 gew. Zweikämpfe in %: 45,7 - 54,3 Fouls: 10 - 6 Ecken: 3 - 1 Quelle: optasports.com
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