Freiburgs Erfolgscoach Christian Streich zeigte Mitgefühl mit seinem Kollegen: «Ich wünsche Frank wirklich eine ruhige Woche. Es ist sehr, sehr schwierig für einen Trainer.» Köln habe während der ersten 25 Minuten gut und stabil gespielt. Aber in der zweiten Halbzeit seien seine Jungs mental und physisch in einer guten Verfassung gewesen. «Ein Vorteil für uns war es, in dem Glutofen zu spielen», wies Streich auf die Hitze hin. «Wir haben verdient gewonnen, aber es ist bitter für Köln.» Sportlich ging es im mit 24 000 Zuschauern ausverkauften Stadion bei traumhaftem Sommerwetter im ersten Durchgang eher durchschnittlich zu. Freiburg fehlte angesichts des feststehenden Klassenerhalts offensichtlich etwas der Biss, um das Letzte aus sich herauszuholen. Köln war der Druck des Unbedingt-Gewinnen-Müssens deutlich anzumerken. Der Drittletzte bemühte sich zwar, zwingende Aktionen waren zunächst aber kaum zu sehen. Auch Podolski konnte dem Spiel seiner Mannschaft nicht seinen Stempel aufdrücken. Der Nationalspieler war jedoch durch einen Nasennebenhöhleninfekt und eine leichte Mittelohrentzündung gehandicapt. Direkt nach dem Seitenwechsel unterstrich Podolski dann, wie wichtig er für Köln ist. Dynamisch setzte er sich durch und erzielte mit seinem 18. Saisontor den Ausgleich. Danach ging ein Ruck durch beide Mannschaften. Plötzlich waren Zug, Tempo und Torszenen zu sehen. Aber Freiburg dominierte gegen die immer stärker einbrechenden Kölner immer mehr. Spieldaten: Ballbesitz in %: 56,8 - 43,2 Torschüsse: 5 - 2 gew. Zweikämpfe in %: 36,1 - 63,9 Fouls: 3 - 4 Ecken: 4 - 2 Quelle: optasports.com
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