Hamburgs Trainer Thorsten Fink, unter dessen Regie die Hanseaten in 13 Bundesligaspielen nur zweimal verloren, setzt auf die zuletzt guten Auswärtsleistungen. «Warum sollte uns das nicht auch gegen Gladbach gelingen», meinte Fink vor dem 88. Bundesligaduell beider Teams. «Auch wir sind irgendwann mal dran, einen Größeren zu schlagen», erklärte Kapitän Heiko Westermann. Dabei kann auch Torhüter Jaroslav Drobny helfen. Der Keeper plagt sich zwar mit einer Reizung des Kniegelenks, soll aber auf jeden Fall zwischen den Pfosten stehen. In der nächsten Spielzeit wird der HSV-Schlussmann aber wohl hochkarätige Konkurrenz bekommen: Die Verpflichtung von Leverkusens Torhüter René Adler deutete sich schon seit längerer Zeit an. Personell will Fink auf die Elf bauen, die in der vergangenen Woche das Nordderby gegen Werder Bremen mit 1:3 verloren hat. Auch Mittelfeldspieler David Jarolim ist nach Rückenbeschwerden einsatzfähig. Der Patzer gegen Werder hat laut Fink keine weiteren Spuren hinterlassen. «Das Selbstvertrauen ist noch da und wir werden wieder versuchen, unser Spiel zu machen», sagte der HSV-Coach. Die voraussichtlichen Aufstellungen: Borussia Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Brouwers (Stranzl), Dante, Daems - Nordtveit, Neustädter - Reus, Arango - Hanke, de Camargo Hamburger SV: Drobny - Diekmeier, Westermann, Rajkovic, Aogo - Rincon, Jarolim - Sala, Jansen - Petric, Guerrero Schiedsrichter: Perl (Pullach)
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