Haben Sie auch an persönliche Konsequenzen gedacht? Preetz: «Sie kennen mich ja ein paar Tage. Ich bin a) ein Kämpfer, der b) nicht wegläuft. Und c) macht es auch nicht jeder, Fehler einzuräumen.» Wie geht es jetzt in der Trainerfrage weiter? Preetz: «Es wird erst eine interne Lösung geben, wenn die Mannschaft am Dienstag um 10.00 Uhr zum nächsten Training zusammenkommt. Aber natürlich werden wir nach einem neuen Trainer suchen.» Wie sehen Sie insgesamt die Situation für Hertha? Preetz: «Ohne Frage sind wir in einer Situation, in der wir die Kräfte bündeln müssen. Das betrifft alle im Verein, auch die Mannschaft. Wir wissen, dass wir es können, und sind überzeugt davon, dass wir unser Ziel erreichen, am Saisonende über dem Strich zu stehen.» War das Verhältnis von Michael Skibbe zur Mannschaft schwierig? Preetz: «Ich möchte nicht alles ausbreiten, was Interna aus der Kabine sind. Am Ende waren es die fünf verlorenen Spiele und die Art und Weise des Auftritts im Stuttgart, die uns nachdenklich gemacht haben.» Wie hat Michael Skibbe die Trennung aufgenommen? Preetz: «Er war auch schockiert über die erste Halbzeit in Stuttgart. Er hat es gefasst aufgenommen. Natürlich ist er auch enttäuscht wie wir alle.» Am Sonntag gab es unschöne Szenen mit Fans, die das Vereinsgelände belagerten. Wie haben Sie das gesehen? Preetz: «Die Fans sind hierhergekommen, weil sie Gesprächsbedarf mit den Spielern hatten. Da geht es um die Sorge nach dem Spiel von Stuttgart. Es hat Gespräche in vernünftiger Atmosphäre gegeben, vor allem gewaltfrei.» Wie sehen Ihre Anforderungen an den neuen Trainer aus? Preetz: «Ich werde, allein um das Spektrum nicht zu reduzieren, keine konkreten Angaben machen. Es war eine recht kurzfristige, schnelle Entwicklung mit Michael Skibbe.» Würde Holger Stanislawski zu Hertha passen? Preetz: «Auch das werde ich nicht kommentieren.»
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