Umsatzstark: Bundesliga international mit vorn
Düsseldorf (dpa) - 09.02.2012, 14:08 Uhr
Jupp Heynckes trainiert mit Bayern den umsatzstärksten Verein der Bundesliga. Foto: Uli Deck
Auf internationale Titel müssen die Fußball-Bundesligisten schon lange warten. Wirtschaftlich können einige Vereine aus der deutschen Eliteliga dennoch mit den europäischen Champions mithalten. Erstmals seit der Saison 1996/97 tauchen mit dem FC Bayern München auf Platz vier und dem FC Schalke 04 auf Rang sechs gleich zwei Bundesligisten in den Top Ten der umsatzstärksten Fußball-Clubs der Welt auf. Das ist das Ergebnis der 15. Studie «Football Money League» des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Deloitte. In Meister Borussia Dortmund auf Platz 16 und dem Hamburger SV als 18. seien zwei weitere deutsche Vertreter unter den ersten 20 der Umsatz-Rangliste, teilte Deloitte am Donnerstag mit. Die Umsatzinformationen basieren auf dem Geschäftsjahr 2010/11. Aussagen darüber, ob die Vereine auch profitabel wirtschafteten, werden nicht getroffen.
Auf den ersten sechs Plätzen des Rankings gab es zum dritten Mal in Serie keine Änderungen. Weltweiter Umsatzkrösus blieb der spanische Rekordmeister Real Madrid mit 479,5 Millionen Euro. Auf Platz zwei folgt Reals Rivale und Champions-League-Sieger FC Barcelona (450,7) vor Manchester United (367), dem FC Bayern (321,4), Arsenal (251,1) und dem FC Chelsea (249,8). Die Aufsteiger kommen diesmal aus dem Revier: Dank des Einzugs in das Champions-League-Halbfinale und dem Gewinn des DFB-Pokals steigerten die Schalker ihren Umsatz um gut 45 Prozent auf 202,4 Millionen Euro auf. Der Meister-Coup und die Teilnahme an der Europa League verschaffte den Dortmundern einen Umsatzsprung um 33,3 Millionen auf 138,5 Millionen Euro. Der HSV musste indes einen Rückgang hinnehmen, verlor fünf Plätze, blieb mit 128,8 Millionen Euro aber unter den ersten 20. |