«Eine Minute lang sind wir gut ins Spiel gekommen», erklärte Freiburgs Trainer Christian Streich hinterher ohne Ironie. Danach habe Mainz einen ruhigen Nachmittag gehabt und die Freiburger seien hinterhergelaufen. Seine junge Mannschaft habe die drohende Packung mit großer Moral verhindert. Der Anschlusstreffer durch Pavel Krmas (68.) war am Ende der verdiente Lohn. «Wir haben Persönlichkeit gezeigt, haben sauber gearbeitet», meinte der frühere Jugend-Coach, der trotz des Abrutschens auf den letzten Platz optimistisch in Sachen Klassenerhalt bleibt. «Wir arbeiten hart, das zahlt sich aus. Wir sind auf dem richtigen Weg», pflichtete ihm Sportdirektor Dirk Dufner bei. Neue Spieler mit mehr Erfahrung will Streich nicht fordern. «Wenn es finanziell machbar ist, machen wir noch was. Aber von mir gibt es keinen Druck.» Die Mainzer konnten sich über einen «Neuzugang» freuen, der bereits seit 2010 im Verein ist. Adam Szalai. Genau ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss im Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern stand der Lange erstmals wieder in der Startelf der Mainzer. «Der Junge ist Gold wert. Er kann die Bälle in der Spitze halten. Von ihm springt der Funke auf die Mannschaft und die Zuschauer über», lobte Heidel den 24-Jährigen. Er schoss zwar noch kein Tor, holte aber den Strafstoß heraus. «Endlich hat mal ein Schiedsrichter das Foul gesehen. Letzte Woche in Leverkusen gab es einen glasklaren Elfmeter nicht», meinte Szalai, für den die Partie etwas «ganz Besonderes», war. «Wenn wir weiter so auftreten, holen wir auch auf Schalke einen Punkt», sagte Szalai. Spieldaten: FSV Mainz 05 - SC Freiburg 3:1 (3:0) Ballbesitz in %: 60,3 - 39,7 Torschüsse: 18 - 5 gew. Zweikämpfe in %: 51,5 - 48,5 Fouls: 18 - 19 Ecken: 4 - 3 Quelle: optasports.com
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