Gerade mal 180 Sekunden dauerte es im Kellerduell bis zur ersten Gelben Karte - ein frühes erstes Indiz für die Härte in einem umkämpften Match. Die «Roten Teufel» wussten sich in der Anfangsphase nur mit Fouls zu helfen, um Augsburgs flinke Offensivkräfte überhaupt zu stoppen. Dennoch kamen die Schwaben immer wieder vors FCK-Tor. Tobias Werner (14.) und Mölders (40./63.) hätten zwingend treffen müssen. Beide scheiterten unbedrängt und freistehend an den eigenen Nerven: Werner ballerte den Ball aus kurzer Distanz in den Nachmittagshimmel; Mölders zielte bei seiner ersten Großchance knapp neben den Pfosten, und bei seiner zweiten nach der Pause zu hoch. Kurz vor Schluss reihte sich auch der eingewechselte Marcel Ndjeng ein: Allein vor dem Lauterer Kasten schoss er links vorbei (81.). Die Augsburger Nachlässigkeiten dienten als Weckruf für die Gäste, bei denen überhaupt nur zwei Akteure in der Anfangself standen, die zuvor in dieser Bundesligasaison schon einmal getroffen hatten: Christian Tiffert (2) und Olcay Sahan (1). Das Fehlen der Stürmer Dorge Kouemaha (verletzt) und Itay Shechter (Rotsperre) blieb unübersehbar, die beiden Winter-Zugänge Sandro Wagner und Jakub Swierczok taten sich im Angriffszentrum über weite Strecken schwer. Und dennoch wurde Lautern immer gefährlicher. Nach einem Freistoß nutzte der aufgerückte Dick eine Unachtsamkeit im Augsburger Strafraum - und schoss am langen Pfosten zum 2:1 ein. Mittelfeldmotor Sahan (60.) hätte die Führung kurz darauf sogar ausbauen können, traf aber die Querlatte. Stattdessen bekam der FCA die zweite Luft: Nach einem Zuspiel von Hajime Hosogai rettete Jungprofi Hain mit seiner ersten Ballberührung einen verdienten Punkt. Spieldaten: Ballbesitz in %: 49,2 - 50,8 Torschüsse: 15 - 15 gew. Zweikämpfe in %: 58,2 - 41,8 Fouls: 13 - 17 Ecken: 3 - 4 Quelle: optasports.com
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