Ohne den zum VfB Stuttgart transferierten Torjäger Vedad Ibisevic blieb das Angriffsspiel der Gäste lange Zeit harmlos. Lediglich bei einem Freistoß von Sejad Salihovic (29.) und einer Möglichkeit von Ryan Babel (34.) war der von einer Rückenverletzung genesene BVB-Torhüter Roman Weidenfeller gefordert. Ansonsten kontrollierte der Titelverteidiger das Geschehen. Nach Flanke von Jakub Blaszczykowski drückte Großkreutz den Ball aus vier Metern über die Linie und sorgte für die beruhigende Pausenführung. Nach Wiederanpfiff setzten die Dortmunder ihren Sturmlauf fort. Ein traumhaftes Zusammenspiel der beiden besten Spieler auf den Platz ebnete den Weg zum 3:0. Mit einem feinen Hackentrick bediente Großkreutz seinen Mitspieler Kagawa, der aus kurzer Distanz vollendete. Im Gefühl des sicheren Sieges drosselte der BVB das zuvor hohe Tempo. Das verschaffte den Gästen mehr Freiräume, die sie zum Anschlusstreffer von Johnson nutzten. Das wertete Gäste-Schlussmann Tom Starke als ermutigendes Signal: «Wir haben uns nach dem 0:3 nicht abschlachten lassen. Hätte bei uns heute kein Team auf dem Platz gestanden, hätten wir sieben oder acht Tore kassiert.» Spieldaten: Ballbesitz in %: 51,5 - 48,5 Torschüsse: 18 - 8 gew. Zweikämpfe in %: 57,4 - 42,6 Fouls: 13 - 23 Ecken: 6 - 2 Quelle: optasports.com
 |