Auch Ibisevic machte zeitgleich keinen Hehl daraus, dass er den VfB für die bessere Adresse als Hoffenheim hält. In Stuttgart gebe es «viel mehr Potenzial», ein doppelt so großes Stadion und vor allem Tradition, meinte er. «Die Fans hier wissen, wie man Stimmung macht.» Womöglich löst sein Wechsel nun auch eine Kettenreaktion auf dem Transfermarkt aus. Die Hoffenheimer bemühen sich um Ersatz für den bosnischen Nationalspieler und haben dabei den lange Zeit auch in Stuttgart gehandelten Srdjan Lakic vom VfL Wolfsburg im Visier. «Das ist auch ein sehr interessanter Spieler», bestätigte Tanner. «Wir sind aber mit Wolfsburg und mit ihm in keinster Weise einig.» Sollte der 28 Jahre alte Kroate zur TSG wechseln wollen, müsste er bereit sein, «deutlich weniger zu verdienen als Ibisevic», meinte Tanner. Beim VfB wiederum könnte das Ende der Stürmersuche den Abschied von Pogrebnjak zur Folge haben. «Wenn ein Club anklopft, werden wir ihm keine Steine in den Weg legen. Bislang gibt es aber noch keine Anfrage», erklärte Bobic. Spätestens im Sommer wird der Russe den Verein ohnehin verlassen, dann läuft sein gut dotierter Vertrag aus. Spätestens im Sommer könnte dann auch der nächste Hoffenheimer nach Stuttgart wechseln. Denn Sejad Salihovic ist beim VfB ebenfalls im Gespräch. «Er ist ein sehr guter Spieler, keine Frage», sagte Ibisevic. «Aber ich werde hier auch ohne Sali klarkommen.»
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