Werder-Profi Sebastian Prödl ist mit Verdacht auf Nasenbeinbruch in ein Krankenhaus gebracht worden. «Es sieht nicht gut aus, es ist eine schlimme Verletzung», sagte Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs nach dem 0:0 im Bundesliga-Spiel beim 1. FC Kaiserslautern.
In der 23. Minute war Prödl beim Versuch, einen Abpraller vom Pfosten zu verwerten, von FCK-Stürmer Dorge Kouemaha mit voller Wucht am Kopf getroffen worden. Der österreichische Fußball-Nationalspieler musste mit einer klaffenden Wunde vom Platz getragen werden. Er sei aktuell zur Untersuchung im Krankenhaus, eine erste Diagnose habe «mindestens» einen Nasenbeinbruch ergeben, sagte Allofs.
Die Pfeife von Schiedsrichter Robert Hartmann blieb in dieser Situation stumm. Es sei ihm unverständlich, «wie man so etwas nicht sehen kann», sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf nach der Partie.
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