Streich baute seine Viererabwehrkette gleich auf drei Positionen um. Die beiden Neuzugänge Michael Lumb und Fallou Diagné sowie Oliver Sorg, der Kapitän der Regionalliga-Mannschaft, sollten die schlechteste Defensive der Liga stabilisieren. Allerdings konnten die harmlosen Augsburger in der Offensive kaum Akzente setzen, so dass Freiburg nicht ernsthaft gefordert war. Bei der einzigen FCA-Chance im ersten Durchgang hielt Baumann Torsten Oehrls Kopfball (12.). Freiburg konnte zunächst spielerisch kaum überzeugen, hatte aber wenigstens ein paar Möglichkeiten mehr als Augsburg. Anton Putsila zögerte in aussichtsreicher Position zu lange, so dass ihm Marcel de Jong den Ball noch wegspitzeln konnte (18.). Bei Schüssen von Sorg (36.) und Johannes Flum (44.) war Schlussmann Simon Jentzsch auf dem Posten. Aber insgesamt gerieten auch die Augsburger nicht wirklich in Bedrängnis. Angetrieben von seinem Trainer machte der SC in der zweiten Halbzeit mehr Druck. Hätte Erik Jendrisek den Ball dem völlig freistehenden Putsila mustergültig auf den Fuß gelegt, statt schlampig ins Leere zu passen, wäre die Führung früh möglich gewesen (50.). Cedrick Makiadi setzte einen wuchtigen Kopfball übers Tor (69.). Wenig später verfehlte Jonathan Schmid mit einem strammen Schuss aus spitzem Winkel knapp das Ziel (73.). Dann scheiterte Stefan Reisinger mit einem Knaller am guten Jentzsch (75.). Freiburg dominierte inzwischen klar das Geschehen. Nur der erlösende Treffer schien trotz aller Bemühungen nicht fallen zu wollen. Dann köpfte Nachwuchsstürmer Ginter 18 Minuten nach seiner Einwechslung das Tor des Tages. «Wir müssen schauen, dass jetzt kein Hype entsteht», sagte Streich. Von Augsburg ging im zweiten Durchgang keine Gefahr aus. Spieldaten: Ballbesitz in %: 57,5 - 42,5 Torschüsse: 15 - 4 gew. Zweikämpfe in %: 56,5 - 43,5 Fouls: 13 - 25 Ecken: 5 - 2 Quelle: optasports.com
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