Von Beginn an waren die Hausherren im Duell des Werksclubs gegen den rheinischen Traditionsverein deutlich gewillt, die schwache Hinrunde mit nur 20 Punkten schnell vergessen zu machen. Wolfsburg rannte fast die gesamte Spielzeit gegen defensiv gut geordnete Kölner an, bei denen Milivoje Novakovic gleich zwei Mal frei vor VfL-Keeper Diego Benaglio fast kläglich scheiterte (21./75.). «Wenn wir das Tor machen, gewinnen wir das Spiel», kritisierte FC-Profi Martin Lanig. Dabei war Wolfsburg über 90 Minuten drückend überlegen. Pech hatten die Niedersachsen, als Schiedsrichter Tobias Welz gleich in zwei elfmeterwürdigen Situationen den Pfiff verweigerte. Zunächst hatte Christian Eichner Ashkan Dejagah im Strafraum (8. Minute) umgerissen, danach holte Miso Brecko Marcel Schäfer (12.) von den Beinen. Auch weitere Chancen, etwa durch Christian Träsch (4.) und Dejagah (5.) blieben früh ungenutzt. Zur Pause reagierte Magath auf die fehlende Durchschlagskraft im Angriff und wechselte Matchwinner Polter ein, der auf Flanke von Träsch schließlich den Großteil der 27 057 Zuschauer per Kopf erlöste. «Ich wünsche ihm noch viele Tore. So kann es weitergehen», sagte Vorlagengeber und VfL-Kapitän Träsch. Spieldaten: Ballbesitz in %: 52,8 - 47,2 Torschüsse: 18 - 10 gew. Zweikämpfe in %: 47,5 - 52,5 Fouls: 14 - 11 Ecken: 15 - 1 Quelle: optasports.com
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