Freiburg schöpft neue Hoffnung: 1:0 im Kellerduell
Freiburg (dpa) - 21.01.2012, 17:37 Uhr
Augsburger Simon Jentzsch (l) ist einen Tick eher am Ball als der Freiburger Erik Jendrisek. Foto: Uli Deck
Der SC Freiburg schöpft neue Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib. A-Junior Matthias Ginter erzielte zwei Tage nach seinem 18. Geburtstag zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit das erlösende 1:0 (0:0) gegen den FC Augsburg im Kellerduell der Fußball-Bundesliga. Christian Streich feierte damit eine gelungene Premiere als neuer Cheftrainer des Sportclubs. Ständig trieb er seine Schützlinge vor 19 600 Zuschauern am Samstag im Mage Solar Stadion nach vorn. Neuling FCA rutschte nach der Niederlage auf den letzten Platz ab. Beiden Abstiegskandidaten war die enorme Bedeutung und Belastung dieser Schlüsselpartie deutlich anzumerken. Keiner wollte volles Risiko gehen. Zudem leisteten sich die Badener und die Schwaben viele Abspielfehler und konnten kaum ein flüssiges Kombinationsspiel aufziehen.
Streich baute seine Viererabwehrkette gleich auf drei Positionen um. Die beiden Neuzugänge Michael Lumb und Fallou Diagné sowie Oliver Sorg, der Kapitän der Regionalliga-Mannschaft, sollten die schlechteste Defensive der Liga stabilisieren. Allerdings konnten die harmlosen Augsburger in der Offensive kaum Akzente setzen, so dass Freiburg nicht ernsthaft gefordert war. Bei der einzigen FCA-Chance im ersten Durchgang hielt SC-Torhüter Oliver Baumann den Kopfball von Torsten Oehrl (12.). Freiburg konnte zunächst spielerisch kaum überzeugen, hatte aber wenigstens ein paar Möglichkeiten mehr als Augsburg. Anton Putsila zögerte in aussichtsreicher Position zu lange, so dass ihm Marcel de Jong den Ball noch wegspitzeln konnte (18.). Bei Schüssen von Sorg (36.) und Johannes Flum (44.) war Schlussmann Simon Jentzsch auf dem Posten. Aber insgesamt gerieten auch die Augsburger nicht wirklich in Bedrängnis. |