Cissé hatte zuvor mit Erlaubnis des SC Freiburg und mit dem Ziel Newcastle das Quartier der senegalesischen Nationalmannschaft verlassen, mit der er sich gerade auf den Afrika Cup vorbereitet. Bereits am Montag hatte er dem britischen TV-Sender «Sky Sports» erklärt: «Eines Tages möchte ich in England spielen.» Er wolle sich in der Premier League genauso einen Namen machen, wie es sein Landsmann Demba Ba gerade in Newcastle tue. Der frühere Hoffenheimer schoss bislang 15 Tore in nur 19 Ligaspielen für den Tabellensechsten. Den Wechsel von Freis meldete der 1. FC Köln bereits am Mittag als perfekt. «Wir sind dem Spieler entgegengekommen, weil er sich mehr Einsatzzeiten gewünscht hat. Er wird seine Karriere beim SC Freiburg fortsetzen», sagte der heutige FC-Sportdirektor und frühere SC-Trainer Volker Finke. Der 26 Jahre alte Stürmer soll ablösefrei nach Freiburg kommen und dort einen Vertrag bis 2014 erhalten. Freis war 2009 vom Karlsruher SC nach Köln gewechselt. Während er sich dort nie einen Stammplatz erkämpfen konnte, hatte er beim KSC einen großen Anteil an der zwischenzeitlichen Rückkehr in die Bundesliga. Für seinen Heimatverein schoss er in 143 Spielen 39 Tore. Abgesehen von Freis brachte der Sport-Club am Dienstag auch den Wechsel des dänischen Linksverteidigers Michael Lumb endgültig unter Dach und arbeitete damit weiter am großen Umbruch dieser Winterpause. Der 24-Jährige kommt zunächst auf Leihbasis bis zum Saisonende vom russischen Meister Zenit St. Petersburg. Im Sommer können sich die Breisgauer über eine Kaufoption dann endgültig die Dienste des zweifachen dänischen Nationalspielers sichern. Lumb war mit seinem neuen Verein bereits ins Trainingslager nach Spanien gereist. Freis und Lumb sind nach dem senegalesischen Innenverteidiger Fallou Diagné vom FC Metz die Neuzugänge zwei und drei in dieser Winterpause. Interesse hat der Verein zudem an dem defensiven Mittelfeldspieler Karim Guédé von Slovan Bratislava sowie übereinstimmenden Medienberichten zufolge auch an dem erst 20 Jahre alten Verteidiger Timothée Kolodziejczak von Olympique Lyon.
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