Bayer Leverkusens früherer finnischer Abwehrchef und künftiger Trainerassistent Sami Hyypiä nimmt die Profis des Fußball-Bundesligisten in die Pflicht.
«Der Trainer ist immer der Erste, auf den mit dem Finger gezeigt wird. Doch auch die Spieler müssen in den Spiegel gucken und sich fragen, ob sie nicht manches besser machen können», sagte Hyypiä der Zeitung «Rheinische Post».
Die Bilanz der Bayer-Elf in der Bundesliga-Hinrunde enttäuschte auch Hyypiä, der den schwachen sechsten Platz nicht nur an Trainer Robin Dutt festmachen will. Allerdings habe Dutt als Nachfolger von Jupp Heynckes im Sommer sein Amt mit einer Hypothek angetreten: «Der Punkt, von dem du startest, ist zweifelsohne ein besserer, wenn die Spieler dich selbst als ehemaligen Profi kennen», ergänzte Hyypiä. Dutt war als aktiver Fußballer nicht über den Amateurbereich hinausgekommen.