Verfolger Podolski hat seine persönliche Bestmarke mit dem späten 1:1-Ausgleich gegen Mainz am Dienstagabend bereits überboten. «Für mich ist der Rekord nicht so wichtig und kein Thema gewesen. Ich möchte Spaß haben und gute Leistungen bringen. Aber wenn man in 15 Spielen schon 14 Tore gemacht hat, freut man sich», sagte der Stürmer des 1. FC Köln. «Prinz Poldi» ist mit beeindruckenden fünf Doppeltreffern in 15 Punktspielen der «Mr. Doppelpack» der Liga. Und mit jedem weiteren Tor steigert der von zahlreichen Clubs umworbene Stürmer seinen Marktwert. In der von vielen als noch wichtiger und aussagekräftiger eingestuften Scorer-Liste belegt Podolski punktgleich mit Pizarro (je 19) sogar Platz eins. Der Kölner steuerte bislang fünf Assists bei, Werder Bremens Peruaner glänzte mit sieben Torvorlagen. So viele weist kein anderer etatmäßiger Stürmer auf. Seinem weit verbreiteten Ruf als bester Strafraumstürmer der Welt wird Huntelaar in dieser Saison vollauf gerecht. Der mit 14 Millionen Euro teuerste Einkauf der Clubgeschichte erzielte insgesamt 25 Pflichtspieltore für die «Königsblauen» und macht damit seinem Spitznamen «The Hunter» (der Jäger) alle Ehre. Zu den 14 Liga-Toren kommen fünf im DFB-Pokal und sechs in der Europa League. «Ich will in jedem Spiel treffen. Wenn am Ende die Torjägerkrone dabei herauskommt, wäre das natürlich toll», sagte Huntelaar. Schalkes historisch bester Schütze Klaus Fischer hält große Stücke auf ihn. «Klaas-Jan kann meinen Tor-Rekord knacken», sagte der Bundesliga-Torschützenkönig von 1975/76 (29 Treffer). Lewandowski überzeugt als Schütze (10) und Vorbereiter (5). Der soeben in seiner Heimat zum «Fußballer des Jahres» gewählte Pole hat beim deutschen Meister sogar den ehemaligen Tor-Garanten Lucas Barrios aus der Startelf verdrängt. Reus' Tatendrang ist indes seit ein paar Wochen wegen eines Zehenbruchs gestoppt. Dass der Gladbacher Jung-Nationalspieler sich dennoch in den Top Sechs der Torjäger behauptet, ist umso bemerkenswerter.
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