Die Abstimmung über eine Annahme des Sanierungskonzeptes für den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund durch die außerordentliche Versammlung der Anteilseigner des Stadionfonds Molsiris verzögert sich.
Grund dafür sind zahlreiche Wortmeldungen der Eigner bei dem Treffen am Düsseldorfer Flughafen. Bei einer Ablehnung der vom BVB beantragten Maßnahmen durch die Haupteigentümer des Dortmunder Westfalenstadions droht dem einzigen börsennotierten Bundesligisten die Insolvenz.
Zu Beginn der Versammlung hatte der Sanierungsbeauftragte des Dortmunder Traditionsvereins, der Wirtschaftsprüfer Jochen Röhlfs, das Konzept zur Konsoliderung des hoch verschuldeten Clubs vorgestellt. Dabei konnte er auch eine positive Nachricht vortragen: Für den Ausbau des Westfalenstadions zum Standort für die Weltmeisterschaft 2006 hat die Borussia einen Finanzier gefunden. Für eine Unterstützung in prekärer Lage warb auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.
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Am Anfang der Versammlung waren die zur Beschlussfähigkeit notwendigen 15 Prozent der Anteile vertreten, teilte Sprecherin Karolina Müller von der Commerzleasing und Immobilien AG mit. Davon müssen wiederum mindestens 75 Prozent den vorgeschlagenen Maßnahmen zustimmen. Dazu gehört der angestrebte Teilrückkauf der WM-Arena durch die Borussia und eine Stundung der Mietzahlungen für die Jahre 2005 und 2006.