Der Schweizer Angreifer bildete zusammen mit Stefan Kießling den Zweier-Sturm. Doch die vermeintlich offensivere Aufstellung zahlte sich überhaupt nicht aus. Bayer konnte sich im Spiel nach vorne fast überhaupt nicht durchsetzen. Wie ein Champions-League-Achtelfinalist trat Bayer wahrlich nicht auf. Kaum gefordert waren die 96-Innenverteidiger Karim Haggui und Emanuel Pogatetz, der trotz einer Verletzung in der 37. Minute weiterspielte. Der Österreicher lief mit blutender Kopfwunde, die er sich im Duell mit Simon Rolfes zuzog, zunächst in die Kabine, kam aber kurz danach aufs Spielfeld zurück: Teamarzt Markus Schönaich hatte die Wunde mit vier Stichen genäht. Die zuletzt schwächelnden Hannoveraner, die seit dem Sieg gegen Bayern München Probleme haben, spielten deutlich stärker als zuletzt. Im Mittelfeld störten die Gastgeber früh und dominierten die Partie. Mit Konstantin Rausch für Christian Pander im linken Mittelfeld und Sofian Chahed als Rechtsverteidiger für Steven Cherundolo wirkte 96 sicherer. Was fehlte, waren gute Chancen. Die beste vergab Jan Schlaudraff allein vor Bayer-Torwart Bernd Leno, der glänzend reagierte (15.). Sechs Minuten später wunderten sich die 96-Fans, dass Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen) nach einem Handspiel von Gonzalo Castro im Strafraum keinen Strafstoß pfiff. Im Sturmzentrum konnte sich Mohammed Abdellaoue nicht durchsetzen. Der Norweger war meistens Alleinunterhalter, weil Jan Schlaudraff sich immer wieder zurückfallen ließ, um das Spiel aus dem Mittelfeld anzukurbeln. Spieldaten: Ballbesitz in %: 55,1 - 44,9 Torschüsse: 17 - 12 gew. Zweikämpfe in %: 47 - 53 Fouls: 22 - 18 Ecken: 9 - 3 Quelle: optasports.com
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