Trotz der Ausfälle von Marko Marin (Beckenprobleme), Mehmet Ekici (Bauchmuskelzerrung) und Aaron Hunt (Rotsperre) machte Werder von Beginn an Druck und bestimmte das Spiel. Erst eine Standardsituation brachte Bremen allerdings in die Erfolgsspur. Nach einem Freistoß konnte VfL-Keeper Diego Benaglio einen Pizarro-Kopfball noch parieren. Gegen den Nachschuss von Sokratis, der sein erstes Bundesligator für Bremen schoss, war der Schweizer aber machtlos. Wegen seiner fünften Gelben Karte ist Sokratis aber zum Hinrundenfinale in einer Woche auf Schalke gesperrt. Bis auf wenige zaghafte Angriffe der Wolfsburger spielte fortan nur noch Werder. Das zwölfte Saisontor Pizarros kurz vor der Pause fiel unter gütiger Mithilfe der VfL-Abwehr. Nationalspieler Christian Träsch und Alexander Madlung zeigten dabei keine Gegenwehr. So konnte sich Pizarro nach einem Einwurf an der Grundlinie entlang durchtanken und zum 2:0 vollenden. In der zweiten Halbzeit fiel der VfL dann endgültig in sich zusammen. Dabei hatte Magath zur Halbzeit gegen seinen Ex-Verein noch einmal alles versucht und mit den Einwechslungen des 20 Jahre alten Sebastian Polter sowie des Kapitäns des VfL-Regionalligateams, Sebastian Schindzielorz, ein Zeichen gesetzt. Vergeblich: Auch das Kurz-Trainingslager, das Magath vor dem Spiel in Barsinghausen abgehalten hatte, blieb ohne Wirkung. Zehn Minuten nach dem Wechsel erhöhte Rosenberg auf 3:0. Kurz darauf vergab Kapitän Clemens Fritz gar das 4:0. Dies besorgte 20 Minuten vor dem Ende der eingewechselte Arnautovic, der allerdings völlig frei vor dem leeren Tor acht Minuten vor dem Ende noch das 5:0 vergab. Zu dem Zeitpunkt hatte die VfL-Defensive die Arbeit längst eingestellt. Spieldaten: Ballbesitz in %: 49 - 51 Torschüsse: 20 - 17 gew. Zweikämpfe in %: 52,7 - 47,3 Fouls: 17 - 19 Ecken: 2 - 7 Quelle: optasports.com
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