Der 21-Jährige erwischte einen rabenschwarzen Tag. Bereits nach zehn Minuten reagierte der Innenverteidiger nach einem verunglückten Rückpass von Zdenek Pospech wie auch Torhüter Christian Wetklo zu zaghaft. «Ich dachte, er geht hin. Er dachte, ich geh hin. Da ist das Kind in den Brunnen gefallen», beschrieb Wetklo die Situation. Mandzukic bedankte sich und vollendete zum achten Saisontor. Fortan spielte bis zur Pause nur noch der VfL. Ja-Cheol Koo (23.) per Kopf, Mandzukic (25.) nach gelungener Koo-Vorarbeit und Christian Träsch (29.) per Fernschuss vergaben beste Chancen. Dazwischen hätte Kirchhoff nach einer Hereingabe von Ashkan Dejagah (29.) bereits beinahe ein Eigentor erzielt. Dies geschah erst kurz vor der Pause, als er im Kopfballduell mit Wolfsburgs Alexander Madlung als Letzter am Ball war und Wetklo im Mainzer Tor keine Chance ließ. Erst nach der Pause spielte Mainz selbst nach vorne. Es bedurfte indes eines Fouls von Wolfsburgs Keeper Diego Benaglio an Ivanschitz, um auch zum Torerfolg zu kommen. Der Österreicher verwandelte selbst und gab den Startschuss zur Mainzer Schlussoffensive. Wolfsburg verlor vollends die Kontrolle über das Spiel und agierte völlig verunsichert. Durch Choupo-Moting kam Mainz so noch zum nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich. Spieldaten: Ballbesitz in %: 40,4 - 59,6 Torschüsse: 6 - 11 gew. Zweikämpfe in %: 55,1 - 44,9 Fouls: 15 - 18 Ecken: 6 - 3 Quelle: optasports.com
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