Beim anschließenden Eckball landete der Ball zwar im Wolfsburger Tor, aber Schiedsrichter Guido Winkmann ahndete einen zu heftigen Einsatz des Japaners Hajime Hosogai gegen Torwart Benaglio. Der Wolfsburger Schlussmann hatte anschließend noch einmal Glück, als FCA-Angreifer Sascha Mölders nur den Außenpfosten traf (44.). Nach dem Seitenwechsel erwachten die Wolfsburger aus ihrer Lethargie. Nach einem schnell vorgetragen Angriff verfehlte der mit vorgeeilte Abwehrspieler Marcel Schäfer das Tor knapp (51.). Eine Kuriosität folgte: FCA-Torwart Amsif wechselte die Schuhe (57.). Wolfsburg war dem Führungstor nun nah: Nach einem Freistoß von Schäfer verlängerte Chris per Kopf, doch Alexander Madlung verpasste am langen Pfosten (64.). «Da hatten wir das Quäntchen Glück, das uns zuletzt so oft fehlte», meinte Augsburgs Sportdirektor Andreas Rettig. Augsburg schlug dann kurios zu: Nach einem falschen Einwirf des Wolfsburgers Schäfer setzte sich Mölders nach Einwurf von Baier gegen Madlung durch und bediente Brinkmann, der mit einem platzierten Schuss aus spitzem Winkel erfolgreich war. «Ich wollte das Tor unbedingt machen», erklärte der glückliche Mittelfeldspieler. Wolfsburg öffnete, was dem agilen, aber im Abschluss kläglichen Werner zwei Großchancen nach Kontern einbrachte (78./90.). Erst in der Nachspielzeit machte der eingewechselte Kapllani alles klar. Spieldaten: Ballbesitz in %: 46,3 - 53,7 Torschüsse: 14 - 7 gew. Zweikämpfe in %: 55,6 - 44,4 Fouls: 16 - 27 Ecken: 7 - 4 Quelle: optasports.com
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