Erstmals seit seinem Amtsantritt am 17. Oktober hatte der vom Champions-League-Teilnehmer FC Basel gekommene Fink über eine Führung seiner neuen Elf in der Bundesliga jubeln dürfen. «Das war auch sehr wichtig», meinte der Trainer. Ausgerechnet Hoffenheim-Kapitän Beck sorgte in seinem 100. Bundesligaspiel für die Kraichgauer für die Finkschen Glücksmomente. Beck legte den Ball an der Strafraumgrenze in den Lauf von Guerrero. Der Peruaner traf zunächst nur den Pfosten, verwandelte dann aber den Abpraller. Die erste, ganz dicke Chance für die Gäste vergab Salihovic, der nach 17 Minuten freistehend vom Elfmeterpunkt am Tor vorbeizielte. Als Braafheid nach einer halben Stunde verletzt vom Platz musste, brachte Stanislawski mit Mlapa einen weiteren Stürmer, Johnson rückte in die Abwehr. Nach dem Wechsel gab der HSV den Ton an, versuchte die Vorentscheidung zu erzwingen. Das Spiel wurde turbulenter, es ging hin und her. Kacar (49.) hätte erhöhen müssen, Salihovic (61.) den Ausgleich schaffen müssen. Doch dann war es Jansen, der die beste HSV-Leistung seit langer Zeit krönte. Mit viel Elan war der Nationalverteidiger in den Strafraum gestürmt und hatte Keeper Starke keine Chance gelassen. Später durfte der HSV dann endgültig jubeln. «Oh wie ist das schön», sangen die Fans - trotz der Saison-Minuskulisse. Letztmals hatte der HSV am 19. März ein Heimspiel gewonnen - mit 6:2 gegen den 1. FC Köln. Damals saß erstmals Michael Oenning als Trainer auf der HSV-Bank. Spieldaten: Ballbesitz in %: 48,7 - 51,3 Torschüsse: 18 - 19 gew. Zweikämpfe in %: 48,7 - 51,3 Fouls: 17 - 15 Ecken: 6 - 3 Quelle: optasports.com
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