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Doppeltorschütze Ujah: Wie Fassenacht in Mainz

Mainz (dpa) - 05.11.2011, 11:51 Uhr

Der Mainzer Anthony Ujah erzielte zwei Treffer gegen den VfB Stuttgart. Foto: Fredrik von Erichsen
Der Mainzer Anthony Ujah erzielte zwei Treffer gegen den VfB Stuttgart. Foto: Fredrik von Erichsen

Mit seinen Saisontoren eins und zwei beim 3:1 gegen den VfB Stuttgart hat der nigerianische Stürmer Anthony Ujah den FSV Mainz 05 wieder jubeln lassen. Den ersten Sieg nach 89 Tagen Erfolglosigkeit feierten die Fans wie die «Meenzer Fassenacht».

Der 21-jährige Angreifer kickte vor seinem Wechsel in die Fußball-Bundesliga in Norwegen und beeindruckte die FSV-Späher mit 27 Treffern in 32 Spielen. «Ich wusste, ich kriege meine Chance, wenn ich dafür arbeite. Und als sie kam, habe ich sie genutzt», sagte Ujah der Nachrichtenagentur dpa.

Sie mussten bis zum zwölften Spieltag auf ihr erstes Bundesliga-Tor warten - und trafen dann gleich doppelt. Scheinbar hatten Sie Nachholbedarf?

Ujah: «Mein erstes Bundesliga-Tor war sehr wichtig für mich. Ich habe lange darauf gewartet, immer gehofft und hart dafür gearbeitet. Dass es gleich zwei geworden sind macht mich besonders glücklich. Ich kann heute mit einem Lächeln auf dem Gesicht nach Hause gehen. Jetzt gilt es, mich weiterzuentwickeln und den Erfolg fortzusetzen. In Norwegen habe ich in der letzten Saison in 32 Spielen 27 Tore gemacht.»

Hatten Sie bereits an sich gezweifelt, weil sich das Erfolgserlebnis zunächst nicht einstellen wollte?


Ujah: «Ich wusste, ich kriege meine Chance, wenn ich dafür arbeite. Und als sie kam, habe ich sie genutzt. Schade, dass jetzt zwei Wochen Pause ist, schließlich mussten wir so lange auf einen Sieg warten und wollen nun in der Bundesliga weiter vorankommen.»

Nach dem Spiel mussten Sie für die Fans bei der traditionellen Humba den Vorsänger geben. Sind Sie jetzt endgültig angekommen in Mainz und der Bundesliga?

Ujah: «Auch in Norwegen habe ich einige Zeit gebraucht, um mich einzugewöhnen und meine Leistung zu steigern. Hier in Mainz war es nach meinem Wechsel genauso. Inzwischen fühle ich mich richtig wohl hier. Das Stadion und die Fans sind fantastisch. Die Qualität der Spieler richtig hoch. Hier ist alles eine Nummer größer als in Norwegen. Jetzt muss ich beim nächsten Mal noch versuchen, die Humba besser zu singen. Mein Deutsch ist noch nicht gut.»

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