In Leverkusen wissen sie schon lange um die Stärken ihres für fast zehn Millionen Euro verpflichteten Neuzugangs. Sportdirektor Rudi Völler meinte unlängst, einigen Kritikern sei die Ablösesumme zu hoch gewesen. «Jetzt ist sie vielleicht ein bisschen niedrig», so Völler. Auch Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser ist von den Qualitäten Schürrles angetan. «Das ist ein Spieler, der mitspielt. Er hat Fußball von der Pike auf gelernt, ist taktisch geschult. Ich traue ihm zu, nicht nur links offensiv zu spielen, er kann alles in der Spitze spielen», sagte Holzhäuser. Trainer Robin Dutt setzte den pfeilschnellen Stürmer auch schon auf unterschiedlichsten Positionen ein, mit unterschiedlichem Erfolg. «Das ist mein erster richtiger Trainerwechsel», meinte Schürrle. «Es braucht etwas Zeit, bis es funktioniert.» Am liebsten agiert der Nationalspieler auf der linken Seite, um von dort - wie beim Treffer in Mönchengladbach - nach innen zu ziehen und mit seinem starken rechten Fuß den Abschluss zu suchen. Dass die gegnerischen Abwehrreihen gegen die Schussstärke und den Turbo-Antritt ein Allheilmittel finden, glaubt der Leverkusener Stürmer nicht. «Arjen Robben macht das auch schon lange. Und es klappt noch immer», sagte Schürrle.
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