Ausgeruhte Bayern attackieren - Kesse «Club»-Bubis
München (dpa) - 28.10.2011, 15:24 Uhr
Thomas Müller wurde im Gegensatz zu den meisten anderen Bayern-Leistungsträgern gegen Ingolstadt nicht geschont. Foto: Andreas Gebert
Die Stars sind erholt - im 183. Derby können tatendurstige Bayern gegen den fränkischen Rivalen 1. FC Nürnberg wieder mit ihrer ersten Garnitur attackieren. «Unsere wichtigen Spieler haben im Pokal gegen Ingolstadt Ruhe gehabt, jetzt können sie wieder voll angreifen», verkündete Ersatzstürmer Ivica Olic. Mit einer weiteren Heim-Gala will der Bundesliga-Tabellenführer am Samstag demonstrieren, dass die jüngste 1:2-Niederlage in Hannover nur ein Ausrutscher auf dem Weg zum 23. Meistertitel war. «Ein Sieg ist ganz wichtig, um weiter vorne zu bleiben und den Druck auf Dortmund hochzuhalten», verkündete Thomas Müller. Der Nationalspieler war einer der wenigen Leistungsträger, die auch beim 6:0-Pokalspaziergang gegen den FC Ingolstadt ran musste. Gespannt auf die Atmosphäre bei seinem ersten bayerischen Derby ist Abwehrspieler Rafinha: «Ich habe auf Schalke Derbys gegen Dortmund mitgemacht, ich weiß, was Rivalität heißt. Ähnlich, so habe ich gehört, sollen die Emotionen hier zwischen Bayern und Nürnberg sein.»
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Neuer, Lahm, Gomez, Ribéry, Schweinsteiger, Badstuber und van Buyten gönnte Trainer Jupp Heynckes im Pokal eine schöpferische Pause, um Kraft zu tanken für die Derbys gegen Nürnberg und den FC Augsburg sowie das dazwischenliegende Champions-League-Spiel gegen den SSC Neapel. «Viele Spieler konnten regenerieren. Ich denke, dass wir wieder mit hoher Intensität ins Spiel gehen können», betonte Heynckes. Auch die zuletzt erkrankten Bastian Schweinsteiger und Daniel van Buyten seien wieder fit, sagte der Trainer am Freitag. «Unsere Aufgabe ist es, Spiele zu gewinnen, am besten souverän und dominant», erklärte Kapitän Philipp Lahm. Denn Dortmund liegt nur noch drei Punkte zurück. «Der FC Bayern hatte in der Historie immer den einen oder anderen Konkurrenten. Das ist in diesem Jahr wieder der amtierende deutsche Meister», erklärte Heynckes zur Titeljagd. |