Hinter dem BVB versammelt sich eine große Verfolgerschar zu der auch Schalke, Werder Bremen und der VfB Stuttgart nach ihren Auswärtspunkten zählen. Die Bremer verzweifelten beim Aufsteiger FC Augsburg an Torhüter Simon Jentzsch, der trotz eines gebrochenen Fingers nur das 1:1 durch Claudio Pizarro zuließ. «Dafür, dass er einen kaputten Finger hatte, hat er gut gehalten. Wir sind verrückt geworden auf der Bank», meinte Werder-Boss Klaus Allofs. Der VfB Stuttgart profitierte beim 2:2 beim 1. FC Nürnberg von einem umstrittenen Handelfmeter. «Club»-Trainer Dieter Hecking sprach von einer «klaren Fehlentscheidung» und war mächtig angefressen. Der Mexikaner Maza (84.) rettete den Schwaben nach 1:2-Rückstand durch die Treffer von Timmy Simons und Philipp Wollscheid das Remis. Den Strafstoß hatte Zdravko Kuzmanovic für den VfB verwandelt. Vom zweiten Platz gestürzt ist Borussia Mönchengladbach. Die Überraschungself blieb beim 0:1 in Hoffenheim zum dritten Mal in Serie ohne Sieg. Den Erfolg für die Kraichgauer rettete Torjäger Vedad Ibisevic, der erstmals in dieser Saison von Beginn an spielte und seit mehr als sechs Monaten einen Bundesligatreffer erzielte. Im Tabellenkeller hat der HSV unter seinem neuen Trainer Fink zwar nur einen Punkt gegen den VfL Wolfsburg (1:1) erreicht, doch der Auftritt seines neuen Teams stimmte den Coach zuversichtlich. «Wenn wir so weiterspielen, werden wir da schon rauskommen», betonte Fink. Mladen Petric rettete den Hanseaten mit seinem Treffer das Remis. Mario Mandzukic traf zuvor zum 1:0 für die Gäste. Mit dem Tor des Tages zum 1:0 sicherte Itay Shechter dem 1. FC Kaiserslautern einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf und stürzte den SC Freiburg auf den letzten Platz. Den Sturz auf die Abstiegsränge konnte Mainz 05 mit dem 0:0 bei Hertha BSC gerade noch vermeiden.
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