1. FC Nürnberg mit kräftigem Gewinn: 4,3 Millionen
Nürnberg (dpa) - 09.10.2011, 16:18 Uhr
Der Verkauf von Ilkay Gündogan an Borussia Dortmund füllte die «Club»-Kasse. Foto: Daniel Karmann
Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg hat im Geschäftsjahr 2010/2011 das beste Ergebnis seit Jahren erwirtschaftet. Nach 5,3 Millionen Euro Verlust vor einem Jahr und 5,8 Millionen Euro Minus vor zwei Jahren machten die Franken unter dem Strich diesmal einen Gewinn von 4,3 Millionen Euro. «Nach zwei schlechten wirtschaftlichen Jahren sind wir in vernünftige Verhältnisse zurückgekehrt», sagte Ralf Woy, Vorstand für Finanzen und Verwaltung beim 1. FC Nürnberg. Die Gesamterträge erhöhten sich in der vergangenen Saison um 11,1 Millionen Euro von 47,7 auf 58,8 Millionen Euro. Maßgeblich für den finanziellen Erfolg waren neben der sportlichen Entwicklung die Verkäufe von Ilkay Gündogan an Borussia Dortmund und Dennis Diekmeier an den Hamburger SV.
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«Mit diesem Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 weist der 1. FCN das seit Jahren beste Betriebsergebnis auf und hat einen großen Schritt nach vorne gemacht. Diesen Weg wollen wir in den nächsten Jahren fortsetzen», sagte Woy. Zum Bilanzstichtag 30.06.2011 bestehen keine Bankverbindlichkeiten (Vorjahr 2,6 Millionen Euro). Der Fehlbetrag belief sich auf 6,4 Millionen Euro (Vorjahr 10,6). Dem stehen ausreichend stille Reserven des FCN gegenüber, teilte der «Club» mit. Die Aufwendungen stiegen um 1,5 Millionen Euro von 53 auf 54,5 Millionen. Der Etat für den Profi-Bereich lag im Geschäftsjahr 2010/2011 bei 24,3 Millionen Euro (Vorjahr 21,5 Mio. Euro). In diesem Jahr wird er auf 20 Millionen Euro beziffert. «Nach den beiden vergangenen wirtschaftlich schwierigen Geschäftsjahren war es unser erklärtes Ziel, den 1. FC Nürnberg mittelfristig wirtschaftlich zu konsolidieren», erklärte Woy. «Unser Ziel ist es nach wie vor, in drei bis vier Jahren ein positives Vermögensverhältnis zu haben.» In den nächsten Jahren wolle man daher Gewinne machen. «Aber dazu müssen wir den Spagat hinkriegen zwischen einer konkurrenzfähigen Mannschaft und weiterer wirtschaftlicher Konsolidierung.»
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