Ex-Nationalspieler Andreas Hinkel wechselt zum Fußball-Bundesligisten SC Freiburg. Der zuletzt vereinslose Rechtsverteidiger, der sich seit August bei seinem Ex-Club VfB Stuttgart fit gehalten hatte, soll die Abwehrprobleme bei den Freiburgern mit lösen.
Zur Vertragslaufzeit machten die Breisgauer keine Angaben. Der 21-fache Internationale freute sich, «dass die Wartezeit ein Ende hat». Hinkel, zuletzt in Diensten von Celtic Glasgow, will sich «vom ersten Tag an voll ins Team einbringen und alles dafür tun, dass in Freiburg die Klasse gehalten wird».
SC-Sportdirektor Dirk Dufner sagte zu der Verpflichtung des 29-Jährigen: «Mit Andreas Hinkel kommt ein erfahrener Profi zu uns, der uns weiterhelfen wird. Wir sind glücklich, dass wir unsere Verteidigung mit ihm verstärken können.» Der Tabellen-15. ist mit 22 Gegentoren derzeit die Schießbude der Liga und hat in der Abwehr immer wieder Verletzungssorgen. Am Donnerstag wurde bei Kapitän Heiko Butscher, der gerade von seinen Achillessehnenproblemen genesen war, ein Nasenbeinbruch diagnostiziert. Wie lange er ausfällt, ist unklar.
«Andreas Hinkel hat in vielen Spielen bewiesen, welche Fähigkeiten er auf der Außenbahn-Position besitzt», betonte Dufner. Der EM-Teilnehmer von 2004 nahm nach einem erfolgreich absolvierten Medizin-Check am Donnerstagnachmittag bereits an einer Trainingseinheit mit dem Sportclub teil. Nach Informationen des «kicker» unterschrieb Hinkel einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2012 - mit Option für eine weitere Zusammenarbeit.
Hinkel hatte in der vergangenen Saison kein Spiel mehr für den schottischen Traditionsclub Glasgow bestritten, da er sich im August 2010 im Training einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Zuvor war er beim FC Sevilla und bis zum Sommer 2006 beim VfB Stuttgart aktiv, wo der in Backnang geborene Schwabe auch ausgebildet wurde.