Sie sind hier: Startseite > 1. Bundesliga > News > Artikel

Jetzt  Neu! Der Fussball24-Newsreader

News-Feed
Was ist das?
 

 Impressum
 Datenschutzerklärung
 Sitemap
 
 

DFL: Triumph in Königsklasse kann verheerend sein

Frankfurt/Main (dpa) - 14.09.2011, 19:18 Uhr

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert lobt langfristiges Engagement in der Bundesliga.
DFL-Geschäftsführer Christian Seifert lobt langfristiges Engagement in der Bundesliga.

Die deutschen Spitzenclubs wie der FC Bayern München träumen von einem Triumph in der Champions League - Christian Seifert warnt als Chef der Deutschen Fußball Liga vor möglichen Konsequenzen.

«Der Gewinn der Champions League kann für eine Profiliga verheerende Folgen haben», sagte der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung in einem Interview der «Frankfurter Rundschau». «Das sehen wir in Spanien oder in abgeschwächter Form in Italien, wo eine Milliarde Euro an TV-Geldern fast vollständig in Spielergehälter geflossen ist.»

Am Abend relativierte Seifert seine Aussagen mit Blick auf die Bundesliga. «Ein deutscher Champions-League-Titel wäre ein großartiger Triumph für die gesamte Bundesliga. Ein deutscher Erfolg wäre umso erfreulicher, weil er nicht wie in anderen Ländern auf Kosten der Solidarität innerhalb der nationalen Liga oder mit wirtschaftlichen Abenteuern erkauft wäre», sagte der DFL-Chef der «Bild»-Zeitung.

Wenn die verkürzte Sichtweise, schnell internationale Titel zu holen, im Zentrum stehe, passiere so etwas. «Soll eine Liga auch in 15 Jahren noch ein gesundes und halbwegs ausgeglichenes Produkt sein, dann darf diesem Ziel nicht alles untergeordnet sein», erklärte Seifert in der «Frankfurter Rundschau». Als letzter deutscher Club hat der FC Bayern 2001 die Königsklasse gewonnen, der Rekordmeister strebt nun das Finale am 19. Mai 2012 im eigenen Stadion an.

Von der Einführung des Financial Fair Play auf europäischer Ebene erwartet Seifert nicht, dass sich die Chancen der deutschen Teilnehmer in der Champions League und Europa League sofort erhöhen. «Ich bin noch nicht so euphorisch, um zu sagen: Deshalb wird ein deutscher Club wieder die Champions League gewinnen. Denn die Einführung des Financial Fair Play steht gerade erst am Anfang», sagte der 42-Jährige. «Man darf sicher sein, dass einige Clubs großen Aufwand betreiben, es zu umgehen.»

Das Regelwerk der UEFA gilt erstmals in dieser Saison. Die Vereine dürfen in den nächsten drei Jahren nicht mehr als 45 Millionen Euro Verlust machen. Seifert sieht dies als einen «wirtschaftlich sinnvollen Rahmen» für den europäischen Profifußball, der eine 15-Milliarden-Euro-Industrie sei. Die Kernfrage wird nach Ansicht des DFL-Funktionärs künftig sein: «Was passiert, wenn Spieler ihre Persönlichkeitsrechte auslagern und verkaufen?» Er verwies auf David Beckham, der als vielleicht erster Fußballer erkannt habe, welche Einnahmen sich über diesen Kanal für Superstars generieren lassen.


Weitere Fussball-Nachrichten aus dem Archiv
14.09. 17:12 - Ex-Profi Scherz klagt gegen 1. FC Köln
14.09. 15:09 - Hoffenheims Abwehrspieler Jaissle wird operiert
14.09. 14:23 - Mönchengladbacher Hanke und de Camargo verletzt
14.09. 13:16 - HSV-Sportdirektor Arnesen: Oenning mein Mann
14.09. 13:03 - Thurk hält sich bei Bayernligist Gersthofen fit
14.09. 12:58 - Arnesen steht weiter zu HSV-Trainer Oenning
14.09. 12:14 - HSV schließt Geschäftsjahr mit 4,8 Mio Minus ab
14.09. 11:01 - Hannover 96 vs. Borussia Dortmund Tickets
13.09. 17:17 - Son vor Rückkehr - Oenning: Kein Aktionismus
13.09. 14:31 - HSV-Stürmer Son Heung vor Rückkehr nach Verletzung
 
Alle älteren Artikel gibt's im News Archiv.
Fanartikel Deutschland Trikot DFB Pokal Karten Sky bestellen
Fan von Fussball24 auf Facebook werden
Fußball Newsletter - Informationen und Anmeldung
Das große Fußball 24 Forum
fussball-im-verein.de - Spieler, Funktionäre und Fans immer am Ball
Indoor-Soccer Plätze finden
...weitere Themen

Internetagentur bigidea.de | Eishockey | primera-division.com