Bayern mit 7:0-Schützenfest - «Können noch besser»
München (dpa) - 10.09.2011, 18:52 Uhr
Mario Gomez (l) traf sogar viermal, Teamkollege Franck Ribéry (r) doppelt gegen Freiburg.
Die Fans stimmten Meistergesänge an und feierten das Team um den Vierfachtorschützen Mario Gomez - die Champions League kann für den FC Bayern nach dem 7:0 (3:0) gegen den SC Freiburg kommen. Mit spielerischer Leichtigkeit hat sich der Münchner Spitzenreiter gegen Sparringspartner SC Freiburg durchgesetzt. 7:0 hieß es nach Treffern von Gomez (8. Minute/52./55./71./Foulelfmeter), Franck Ribéry (26./41.) und Nils Petersen (90.) im Heimspiel für den turmhoch überlegenen deutschen Fußball-Rekordmeister. «Ich habe nach der Auslosung gesagt, dass wir uns in der stärksten Gruppe befinden mit Teams aus vier europäischen Spitzenligen. Ich denke, dass die anderen Teams großen Respekt haben», sagte ein «hochzufriedener» Trainer Jupp Heynckes. «Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass wir noch besser Fußball spielen können.»
Die Münchner stellten gegen hilflose Freiburger ihren höchsten Arena-Heimsieg vom April 2010 (7:0 gegen Hannover) ein. Gomez schraubte die Zahl seiner Saisontore auf acht hoch und bejubelte seinen zweiten Bundesliga-Viererpack und den ersten eines Bayern-Spielers seit Giovane Elber 2002. «Es ist nicht so einfach, wie es aussieht. Wir tun sehr viel dafür», sagte der Nationalstürmer. Der für ihn eingewechselte Zugang Petersen traf in der Schlussminute zum ersten Mal in der Bundesliga. Erstmals seit Mai 2010 waren die Bayern wieder als Nummer eins der Bundesliga in eine Partie gegangen. Entsprechend spielten sie auf: Mit breiter Brust, engagiert, ideenreich - und immer zu schnell für den Gegner. Zudem ließ die gute Organisation der Gastgeber ein Offensivspiel der Freiburger nicht zu. Zwei Schüsse von Demba Papiss Cissé, beide am Tor des beschäftigungslosen Manuel Neuers vorbei, waren alles. «Der Sieg der Bayern war hochverdient, auch in dieser Höhe», sagte Gäste-Trainer Marcus Sorg nach der höchsten Bundesliga-Pleite der Freiburger in der Vereinsgeschichte. |