Hatte der Franzose diesen Treffer noch aus abseitsverdächtiger Position erzielt, so verzückte der Mittelfeldstar mit dem 3:0. Nach einem langen Ball von Rafinha ließ Ribéry den bedauernswerten Maximilian Nicu einmal mehr alt aussehen und schloss die Weltklasse-Aktion zum Jubel der Fans ab. Beim Gang in die Kabine bedachten diese ihr Team, bei dem Extra-Könner Arjen Robben verletzt fehlte, mit extra-großem Beifall. Der Klassenunterschied setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort, Freiburg sehnte den Abpfiff herbei. Auf etwas «Irrationales» seiner Mannschaft hätte Gäste-Coach Marcus Sorg gehofft, aber die Münchner schufen weiter harte Tatsachen. Felix Bastians hob das Abseits auf. Ribéry legte quer auf Gomez - es stand 4:0. Auch beim fünften Bayern-Treffer halfen die Freiburger kräftig mit. Oliver Barth schoss Gomez an, vom Nationalstürmer segelte der Ball zum 5:0 und dessen siebten Saisontreffer ins Tor. Sicher präsentierte sich Gomez dann bei seinem Elfmetertreffer zum 6:0. Nach Foul von Garra Dembélé an Müller verwandelte er beim Strafstoß zuerst flach ins linke Eck, bei der Wiederholung des zu früh in den 16er gelaufenen Ribéry dann rechts unten. Zuletzt waren in der Bundesliga Giovane Elber im August 2002 vier Tore für die Münchner geglückt. In der Schlussphase verhinderte SCF-Keeper Oliver Baumann dann eine durchaus mögliche zweistellige Niederlage. Dass dann noch die Kunde von der Dortmunder 1:2-Niederlage gegen Hertha BSC kam, machte den Münchner Fußball-Nachmittag perfekt. Der FCB-Anhang stimmt schon mal Meistergesänge an.
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