«Er ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er hat mit seinem Tor gegen den 1. FC Köln bewiesen, dass er etwas Besonderes für die Liga ist. Ich hoffe, dass er weiterhin in der Bundesliga auf Torejagd geht», sagte der Trainer den «Wolfsburger Nachrichten». Ob schon mit Hitzlsperger oder bald auch mit Raúl - im Borussia-Park steht das Team nach der unglücklichen Niederlage gegen Bayern München unter Erfolgszwang. «Wir müssen uns auswärts die verlorenen Punkte zurückholen. Damit fangen wir am besten mit ein oder drei Zählern in Gladbach an», sagte Magath. Dennoch ist der Respekt vor dem Beinahe-Absteiger der vergangenen Saison groß. «Das ist mit Sicherheit kein Abstiegskandidat mehr. Ich kann mir eher vorstellen, dass sie die Überraschungsmannschaft der Saison werden», sagte der Coach. Davon sind die Gladbacher trotz des guten Saisonstarts nach Meinung von Trainer Lucien Favre aber noch ein Stück entfernt. Zumal den Schweizer Coach vor der zweiten Heimpartie innerhalb von sieben Tagen Personalsorgen plagen. In Igor de Camargo, Martin Stranzl und dessen Vertreter Roel Brouwers fehlen drei Profis. «Es sind drei wichtige Spieler, aber wir können es nicht ändern», sagte Favre. In der Defensive muss der Coach umstellen. Entweder rückt Kapitän Filip Daems in die Innenverteidigung oder Mittelfeldspieler Havard Nordtveit. Dann könnten sich Neuzugang Oscar Wendt oder Thorben Marx Hoffnung auf einen Platz in der Startelf machen. Mit einem Sieg könnten die Gastgeber zumindest für 24 Stunden auf Rang eins rücken. «Wir wären nicht abgeneigt, Tabellenführer zu werden», sagte Favre. Die voraussichtlichen Aufstellungen: Borussia Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Nordtveit, Dante, Daems - Marx, Neustädter - Reus, Arango - Bobadilla (Leckie), Hanke VfL Wolfsburg: Benaglio - Hasebe, Kjaer, Russ, Schäfer - Träsch, Josue - Dejagah (Hitzlsperger), Salihamidzic - Mandzukic, Helmes Schiedsrichter: Schmidt (Stuttgart)
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