BVB hat kein Verständnis für Piszczek-Sperre
Dortmund (dpa) - 02.08.2011, 12:25 Uhr
Lukasz Piszczek wurde als Nationalspieler vom polnischen Fußballverband PZPN gesperrt.
Borussia Dortmund hat mit Unverständnis auf die halbjährige Länderspiel-Sperre für seinen polnischen Fußball-Profi Lukasz Piszczek reagiert. «Wir haben schon bei der ersten Verurteilung gesagt, dass wir das für eine maßlos übertriebene Bestrafung halten», sagte BVB-Sprecher Josef Schneck am Dienstag. «Lukasz hat die totale Unterstützung des Vereins.» Der 26 Jahre alte Abwehrspieler des deutschen Meisters war am Wochenende durch den polnischen Fußballverband (PZPN) mit einer sechsmonatigen Sperre für die Nationalmannschaft belegt worden. Auf sein Mitwirken bei der Borussia hat dies aber keinen Einfluss. Erst in der vergangen Woche hatte Dortmund den Vertrag mit dem Rechtsverteidiger bis 2016 verlängert. «Das zeigt unser großes Vertrauen in ihn, weil er ein hochanständiger Kerl ist und ein sehr guter Fußballer dazu», betonte Schneck.
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Piszczek sagte der «Bild»-Zeitung, er habe von dem Urteil gehört, aber «noch nichts Schriftliches». Innerhalb von 14 Tagen könne er Einspruch einlegen, erklärte Nationalmannschafts-Direktor Konrad Pasniewski, der sich von der Strafe überrascht zeigte. Piszczek war für das Länderspiel am 10. August gegen Georgien nominiert worden. Laut eines PZPN-Sprechers soll die Verbandstrafe als Folge des Gerichtsurteils vom Juni «abschreckend» wirken. Die Richter hatten Piszczek zu einer einjährigen Haftstrafe auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt, weil er in der Saison 2005/2006 als Profi von Zaglebie Lubin in eine Spielmanipulation verstrickt gewesen sein soll.
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