Diese greifen für Neuer tief in die Tasche. Mit Zusatzzahlungen bei sportlichen Erfolgen in den kommenden Jahren soll Schalke bis zu 25 Millionen Euro erhalten. Im kommenden Jahr hätte Neuer nach Auslaufen seines Kontraktes ablösefrei den Verein verlassen können. «Der FC Bayern ist sehr glücklich darüber, mit Manuel Neuer nicht nur die Nummer eins der deutschen Nationalmannschaft, sondern auch einen der weltbesten Torhüter langfristig verpflichtet zu haben», kommentierte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge den Königstransfer des Bundesliga-Krösus schon in diesem Sommer. Schalke trennte sich schweren Herzens vom Eigengewächs Neuer, der über 20 Jahre dem Club angehörte und von vielen Experten inzwischen für den weltbesten Torhüter gehalten wird. «Dieser Entschluss ist allen beteiligten Verantwortlichen unseres Vereins sehr schwer gefallen, denn mit Manuel Neuer verliert der Club einen in jeder Hinsicht herausragenden Spieler», sagte Schalkes Manager Horst Heldt. Das Angebot der Bayern sei jedoch «unter den gegebenen Umständen die beste Lösung» gewesen. Die Schalker konnten direkt einen Nachfolger für ihre verlorene Nummer 1 präsentieren. Ralf Fährmann kehrt ablösefrei vom Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt zu den Königsblauen zurück. Der 22-Jährige erhält einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2015. «Ralf Fährmann ist ein sehr talentierter Schlussmann, dessen sportliche Entwicklung längst noch nicht abgeschlossen ist», betonte Heldt. Im Quartier der Nationalmannschaft wurde das grüne Licht des FC Schalke für Neuers lange erwarteten Wechsel ebenfalls erfreut aufgenommen. Bundestrainer Joachim Löw kommt die Entscheidung vor den Punktspielen in Österreich und Aserbaidschan wie gerufen. Für alle Beteiligten sei «eine frühzeitige Entscheidung» natürlich gut, hatte der Bundestrainer schon vor dem Vollzug geäußert. Neuer hatte dem DFB-Chefcoach versichert, dass er unabhängig von dem Rummel um seine sportliche Zukunft «keine Probleme mit der Konzentration» habe.
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