Wie sich seine Zusammenarbeit mit dem Manager gestalten soll, hat er am Montagabend dem obersten Vereinsgremium erläutert. «Ich habe klare Vorstellungen entwickelt, und die haben die volle Zustimmung des Aufsichtsrates gefunden», berichtete Bruchhagen und versicherte: «Wer als Rechtsaußen verpflichtet wird, das entscheidet in Zukunft der Sportmanager mit dem Trainer. Er wird in mir nicht noch einen Oberschlauen haben, der versucht, ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.» Bis ein kompetenter und bezahlbarer Manager gefunden ist, wird Bruchhagen vorerst allein an der Zusammenstellung des Zweitligateams basteln. «Der Kader hat Substanz, bedarf aber einer Erneuerung. Ich habe das unbedingte Ziel für diesen tollen Verein, den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen. Dazu muss ich mir nicht auf die Brust schlagen oder einen Adler auf der Brust tragen», sagte Bruchhagen. Am Donnerstag verhandelt er mit dem Berater von Maik Franz über einen Verbleib des von Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC umworbenen Innenverteidigers. Keine Perspektive bei der Eintracht haben dagegen Aleksandar Vasoski, Zlatan Bajramovic und Marcel Heller. Sie sollen sich einen neuen Verein suchen. «Wir werden auf der Grundlage solider Finanzen in der Lage sein, einen leistungsfähigen Kader zusammenzustellen», versicherte Bender. Und dann gab der Aufsichtsratschef zu vorgerückter Stunde die Parole für die kommenden zwölf Monate aus: «Es gibt selbstverständlich nur ein Ziel: Dass die Eintracht am Ende der nächsten Saison wieder in der Bundesliga spielt.»
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