Abstiegsdreikampf: Was ist los in...
Stuttgart (dpa) - 12.05.2011, 15:38 Uhr
Der VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt kämpfen am 34. und letzten Spieltag gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga. Die Nachrichtenagentur dpa berichtet aus den Lagern der Clubs. Was ist los in... ... WOLFSBURG (15. Platz/35 Punkte/Tordifferenz -7):
Mit einer nun auch offiziellen Drohung und möglichen personellen Wechseln will Trainer Felix Magath für die zusätzliche Motivation im finalen Duell in Hoffenheim sorgen. Bei einem Abstieg darf kein Spieler den Verein verlassen, die formelle Bestätigung bekamen die Profis in dieser Woche ausgehändigt. «Es gibt jetzt Klarheit für die Spieler und Klarheit ist immer das Beste», sagte Magath am Donnerstag. Alle wechselwilligen Profis sollten also tunlichst im Kraichgau gewinnen. Möglich, dass Keeper Diego Benaglio oder Nationalspieler Arne Friedrich dabei nicht mithelfen dürfen. Ihnen droht die Bank. «Es kann sein», sagte Magath zu möglichen Veränderungen. ... MÖNCHENGLADBACH (16./35/-17): |
Borussia-Verteidiger Dante dürfte seine lockige Haarpracht los sein, falls Mönchengladbach am Samstag gegen den HSV gewinnt. Der Brasilianer hatte angekündigt im Falle des Klassenverbleibs seine Haare abzuschneiden. Er glaube fest daran, dass Gladbach in der Bundesliga bleiben werde, sagte der 27-Jährige in einem Interview dem Internetportal «eurosport.yahoo.de». «Und dann, ja dann sind meine Haare fällig - denn ich halte meine Versprechen», sagte Dante. Sein Team wolle alles geben: «Bis vor Kurzem hat kaum jemand einen Pfifferling auf uns gewettet, aber jetzt können wir es tatsächlich noch schaffen.» ... FRANKFURT (17./34/-16): Klein ist die Hoffnung auf das «Wunder von Dortmund»: Eintracht Frankfurt plant sehr konkret für die zweite Liga. Die angedachte Ämtertrennung ist so gut wie perfekt, Vorstandschef Heribert Bruchhagen bekommt in der neuen Saison einen Sport-Manager zur Seite. «Wir sind uns mit Bruchhagen einig, die Doppel-Lösung aufzugeben und einen Sport-Manager zu installieren», sagte Aufsichtsratschef Wilhelm Bender in einem Interview der «Bild»-Zeitung. Mögliche Kandidaten wie den früheren Bundesliga-Managern Dietmar Beiersdorfer (Hamburger SV) und Jan Schindelmeiser (1899 Hoffenheim) wollte Bender nicht kommentieren.
 |