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Robben zwei Spiele gesperrt - Coach: Finden Lösung

München (dpa) - 11.04.2011, 14:58 Uhr

Arjen Robben fehlt dem FC Bayern nach seiner Roten Karte für zwei Spiele.
Arjen Robben fehlt dem FC Bayern nach seiner Roten Karte für zwei Spiele.

Der reuige Rot-Sünder Arjen Robben wird dem FC Bayern München im Kampf um die Champions League zwei Spiele fehlen.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sperrte den niederländischen Fußball-Nationalspieler wegen der Schiedsrichterbeleidigung nach dem Schlusspfiff der Partie beim 1. FC Nürnberg (1:1). Dazu wurde Robben, der sich auch vereinsintern verantworten muss, eine Geldstrafe von 15 000 Euro auferlegt.

Der niederländische Nationalspieler kann damit am 17. April in der Partie gegen Bayer Leverkusen und am 23. April im Spiel bei Eintracht Frankfurt nur zuschauen. Erst beim Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (30. April) kann er wieder mitspielen.

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«Wir müssen eine Lösung finden und das werden wir», sagte Münchens Interimscoach Andries Jonker über den ärgerlichen Ausfall. Zudem muss der 48-Jährige gegen das Leverkusener Team des künftigen Bayern-Trainers Jupp Heynckes auf den gelb-gesperrten Holger Badstuber verzichten.

Erst zum zweiten Mal in seiner Profi-Karriere sah Robben die Rote Karte. Zum ersten Mal war ihm das vor ziemlich genau fünf Jahren passiert. Damals noch im Trikot des FC Chelsea beim Premier-League-Spiel gegen West Bromwich Albion (4. März 2006).


«Meine volle Entschuldigung an meine Fans und die Mannschaft. Das darf ich nicht machen», betonte Robben nach dem Frust-Platzverweis. Zwei Tage später beim Training war der 27-Jährige, vielleicht auch aus Ärger über sich selbst, besonders motiviert.

Unmittelbar nach dem Abpfiff der Partie im Nürnberger WM-Stadion attackierte Robben Schiedsrichter Knut Kircher verbal. Dabei fielen laut dem Referee Worte, «die in den Bereich der Beleidigung gehen». Die «Bild» wollte erfahren haben, dass Robben den Unparteiischen als «Vollpfosten» tituliert hatte.

Kritisch wurde die Aktion der besten Münchner Rückrundenkraft auch aus der Chefetage gesehen. «Das, was Arjen gemacht hat, ist unakzeptabel. Es wird sicherlich ein Gespräch mit ihm geben - das ist undiszipliniert, und das können wir jetzt nicht gebrauchen», hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge gesagt.

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