Start bei St. Pauli - Drei Teams bleiben daheim
Düsseldorf (dpa) - 26.12.2010, 12:45 Uhr
Max Kruse (l) und Matthias Lehmann vom FC St. Pauli müssen wieder trainieren.
Die Hinrunde in der Fußball-Bundesliga und das Achtelfinale im DFB-Pokal sind kaum beendet, da startet schon die Vorbereitung auf die Rückrunde. Bereits am 27. Dezember nimmt der FC St. Pauli als erster Bundesligaclub das Training wieder auf. Auch der VfB Stuttgart und der 1. FC Kaiserslautern (beide 29.) sowie der FSV Mainz 05 (30.) beginnen noch in diesem Jahr mit den ersten Übungseinheiten. «Es gibt noch viel zu tun», begründete St. Paulis Trainer Holger Stanislawski die kurze Winterpause von nur acht Tagen. Die meisten Trainer gönnen ihren Profis eine Auszeit bis zum 2. Januar. Gleich elf Clubs nehmen am kommenden Sonntag ihre Arbeit wieder auf. Als letzte Mannschaften steigen am 3. Januar Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Werder Bremen wieder ins Training ein. Fast zwei Wochen Pause gönnt Jürgen Klopp den Spielern vom souveränen Tabellenführer aus Dortmund. «Wir hatten im Sommer die längste Pause von allen und es war großartig wie fit die Spieler hier ankamen. Jetzt schicken wir 14 Tage alle weg, aber die Bedingung ist lautet: Am 3. Januar sind alle Spieler so fit wie am Ende der Hinrunde», sagte der BVB-Trainer.
Auch der FC Schalke 04 hat nach zuletzt guten Leistungen ein paar Tage länger Pause als zuletzt geplant und steigt ebenfalls am 2. Januar ein. «Das hat sich die Mannschaft verdient», sagte Trainer Felix Magath. Bereits am 14. Januar beginnt die Rückrunde mit der Partie Leverkusen gegen Dortmund. Trotz der kurzen Winterferien haben die meisten Vereine ein Trainingslager eingeplant. Nur drei der 18 Clubs bleiben zu Hause: Bayer Leverkusen, FC St. Pauli und der SC Freiburg. Den Daheimgebliebenen könnte das Wetter allerdings einen Strich durch die Rechnung machen. «Wenn es weiter so viel Schnee gibt, ist es vielleicht nichts ganz optimal. Es macht aber keinen Sinn, in ein Trainingslager zu fliegen und zwei Reisetage zu haben. Dafür ist die Winterpause zu kurz», meinte Leverkusens Nationalspieler Simon Rolfes. |