Nach sieben Spielen ohne Niederlage hält sich Eintracht Frankfurt weiterhin in der Spitzengruppe der Liga. Das 0:0 bei Werder Bremen werteten die Hanseaten als kleinen Hoffnungsschimmer in der sportlichen Krise. «Wir müssen den Punkt im Stillen mitnehmen, stolz können wir darauf nicht sein», meinte Werder-Profi Per Mertesacker. Trainer Thomas Schaaf war trotz des dritten Spiels ohne Sieg zufrieden: «Die Mannschaft hat die richtige Reaktion gezeigt.» Mit einem Last-Minute-Tor durch Cissé hat der SC Freiburg glücklich bei 1899 Hoffenheim gewonnen. Die Freiburger kletterten dadurch vom neunten auf den vierten Tabellenplatz. Eine spektakuläre Partie erlebten die Zuschauer beim 3:3 zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem VfB Stuttgart. 3:0 führten die Schwaben bereits, ehe der FCK - unterstützt von seinem fantastischen Publikum - eine furiose Aufholjagd startete. «Das war heute wieder das typische Betzenberg-Feeling», meinte VfB-Manager Fredi Bobic. Den Punkt rettete den Pfälzern Mathias Abel. «Der Betze hat wieder gelebt, die Stimmung war überragend», sagte der Torschütze. Große Empörung gab es beim VfL Wolfsburg nach dem 2:2 gegen Schalke 04. Dem Schalker Ausgleichstreffer ging ein Handspiel des Torschützen Klaas-Jan Huntelaar voraus, Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte es nicht geahndet. «Unglaublich, das war Handball von Huntelaar», wetterte Wolfsburgs Trainer Steve McClaren. 2:0 hatte sein Team schon geführt, ehe den Schalkern noch der glückliche Punktgewinn gelang. Manager Dieter Hoeneß war empört. «Herr Stark gilt ja als einer unserer Besten. Heute fragt man sich, warum», sagte Hoeneß. Trotz des Remis bleibt Schalke auf Rang 16.
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