Erst einen Sieg holte die Borussia in dieser Saison, seit dem 6:3 in Leverkusen am zweiten Spieltag ist der Tabellenletzte ohne «Dreier». Aber: Gegen keinen Verein in der Bundesliga gewann Gladbach häufiger als gegen Köln. «Wichtig ist, dass wir unsere Nerven im Griff haben und unseren Plan durchziehen», sagte Frontzeck. Dem Vertrauen der Verantwortlichen zu Trainer Michael Frontzeck hat die Serie von neun sieglosen Partien indes nicht geschadet. «Das Spiel in Köln ist kein Schicksalsspiel für irgendeinen im Verein», sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. «Auch bei einer Niederlage stellt sich die Trainerfrage nicht. Wir stehen zu 100 Prozent zu unserem Plan.» Gegen den Rivalen soll nun der Befreiungsschlag her. Frontzeck kann dafür wieder auf Verteidiger Roel Brouwers und Thorben Marx setzen, zudem rückt Vier-Millionen-Mann Igor de Camargo in die Startelf. Für Dante kommt das Spiel zu früh, Sebastian Schachten fehlt wegen einer Bänderdehnung. Für die Kölner Polizei spielt die sportliche Situation beider Clubs dagegen keine Rolle. «Das Einsatzkonzept unterscheidet sich nicht wesentlich vom letzten Heimspiel gegen Gladbach», sagte ein Polizeisprecher. 63 Kölner Fans und 37 Anhänger aus Mönchengladbach seien auf ein Bereichsbetretungsverbot hingewiesen worden. Entdeckt die Polizei einen der Angeschriebenen im Umfeld des Stadions, am Hauptbahnhof oder dem Bahnhof in Ehrenfeld, wird eine Strafe von 500 Euro fällig.
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