| Gründungsdatum | 25. Juli 1892 | | Anschrift | Hanns-Braun-Staße, Friesenhaus 2 | | 14053 Berlin | | Stadion | Olympiastadion (74 500 Plätze) | | Vereinsfarben | blau-weiß | | Vereinspräsident | Werner Gegenbauer | | Cheftrainer | Michael Skibbe (ab 1. Januar 2012) | | Mitglieder | ca. 25 000 | | Größte Erfolge | | Deutscher Meister | 1930, 1931 | | DFB-Pokal Finalist | 1977, 1979, 1993 | | UEFA-Pokal Halbfinale | 1979 | | Internet | www.herthabsc.de |
Der Trainer: Michael Skibbe Für Michael Skibbe, der Markus Babbel in der Winterpause ablöste, ist der Hauptstadtclub ein schlafender Riese. Langfristig sei es sein Ziel, seinen neuen Club in den zweieinhalb Jahren seiner Vertragslaufzeit «da zu etablieren, wo Hertha vom Namen und von den früheren Erfolgen her hingehört - im vorderen Drittel der Bundesliga», sagte der Trainer, der zuletzt in der türkischen Liga unter Vertrag stand. Der Star: Adrian Ramos Nach dem Hertha-Abstieg war der Kolumbianer mit den Gedanken eigentlich schon bei der TSG 1899 Hoffenheim ? schließlich wollte Adrian Ramos in der höchsten Spielklasse spielen, um seinen Platz in der Nationalmannschaft nicht zu gefährden. Doch Hertha blieb stur ? mit Erfolg. Ramos avancierte in der zweiten Liga mit 15 Treffern und 10 Torvorlagen zum Berliner Topscorer und war ein Garant für den sofortigen Wiederaufstieg. Mittlerweile fühlt sich der schnelle Techniker pudelwohl in der Hauptstadt, wo er seit 2009 spielt. «Adrian soll in den kommenden Jahren in den Planungen eine zentrale Rolle spielen», sagte Hertha-Manager Michael Preetz. Das Ziel: Klassenverbleib Nach der überaus erfolgreichen Zweitliga-Saison ist die Euphorie in Berlin groß, die Ansprüche beim Hauptstadt-Club sind aber realistisch. «Wir müssen schauen, dass wir diesen Schwung mitnehmen», forderte Hertha-Manager Michael Preetz. Nach der Schlammschlacht um den beurlaubten Markus Babbel hat der neue Coach Michael Skibbe schnell für positive Stimmung gesorgt. Mit 20 Punkten zur Winterpause liegt der Hauptstadtverein voll auf Kurs. Die Mannschaft: Guter Teamgeist Das Team ist bestens eingespielt, die Stimmung in der Mannschaft prächtig. Selbst der Wirbel um die Trennung von Trainer Markus Babbel, der seinen Vertrag nicht verlängern wollte, ließ das Team kaum an sich ran. Der Club hat keine namhaften Abgänge zu verzeichnen. Stattdessen wurde der Kader mit den Ex-Bayern Thomas Kraft und Andreas Ottl sowie Maik Franz, Tunay Torun und Änis Ben-Hatira gezielt verstärkt. Die Mannschaft hat mit dem Trio Ramos, Raffael, Pierre-Michel Lasogga besonders im Offensivspiel ihre Qualitäten. Schwachpunkte gibt es eher in der Defensive. Das Aufgebot: Tor: 1* Maikel Aerts, 21 Sascha Burchert, 35 Thomas Kraft Abwehr: 2 Christian Lell, 4 Roman Hubnik, 5 Andre Mijatovic, 6 Christoph Janker, 7 Maik Franz, 14 Sebastian Neumann, 22 Felix Bastians, 24 John Brooks, 26 Nico Schulz Mittelfeld: 3 Lewan Kobiaschwili, 8 Andreas Ottl, 10 Raffael, 12 Ronny, 17 Änis Ben-Hatira, 18 Peter Niemeyer, 20 Patrick Ebert, 23 Fanol Perdedaj, 25 Marco Djuricin, 27 Alfredo Morales, 28 Fabian Lustenberger Angriff: 9 Adrián Ramos, 11 Tunay Torun, 13 Nikita Rukavytsya, 19 Pierre-Michel Lasogga, 33 Abu Bakarr Kargbo * Zahl ist jeweils die Rückennummer (Stand: Januar 2012)
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