| Gründungsdatum | 8. März 1899 | | Anschrift | Mörfelder Landstr. 362 | | 60528 Frankfurt am Main | | Stadion | Commerzbank Arena (51 500 Plätze) | | Vereinsfarben | rot-schwarz-weiß | | Vorstandsvorsitzender | Heribert Bruchhagen | | Cheftrainer | Michael Skibbe (seit 1.Juli 2009) | | Mitglieder | 14 580 | | Größte Erfolge | | Deutscher Meister | 1959 | | DFB-Pokal | 1974, 1975, 1981, 1988 | | UEFA-Pokal | 1980 | | Internet | www.eintracht-frankfurt.de |
Eine «gute Show» versprach der neue Eintracht-Coach Michael Skibbe den Frankfurter Fans zu seinem Einstand. Die Zuschauer, so Skibbe, wollen eine Mannschaft sehen, «die mutig spielt, die aggressiv spielt, die möglichst offensiv spielt und die einen Gegner schlagen möchte, egal wie der Gegner heißt. Das wollen wir leisten.» So schön die Worte auch klingen, die Mehrzahl der Eintracht-Fans wäre wohl schon zufrieden, wenn sich ihr Verein aus dem grauen Bundesliga-Mittelmaß verabschieden würde. Dass die Eintracht in der Schlusstabelle der Vorsaison als 13. Platz erstaunlich wenig mit dem Abstieg zu tun hatte, zeugte weniger von der eigenen Stärke, als vielmehr von der schwachen Konkurrenz. Nur 33 Punkte holten die Hessen in den 34 Spielen. Trotz des neuen Trainers war kurz vor Saisonbeginn von Aufbruchstimmung nicht viel zu spüren. Die Suche nach effektiver Verstärkung zog sich in die Länge. Mit Maik Franz (zuvor KSC) verpflichteten die Frankfurter einen echten Kämpfer auf und Verbal-Provokateur neben dem Platz. Für mehr Drang nach vorn soll Selim Teber sorgen. Der 28-Jährige war zuletzt Kapitän bei 1899 Hoffenheim und wechselte ablösefrei. Mit Torhüter Ralf Fährmann kam auch ein junger Schlussmann, der am «ewigen» Oka Nikolov, seit 1991 im Verein, allerdings nicht vorbei kam. Neben dem Griechen-Sturm mit Ioannis Amanatidis und Nikos Liberopolus liegt der Fokus vor allem auf dem Brasilianer Caio, der bisher in Frankfurt enttäuschte. Mit dem für 3,8 Millionen Euro teuersten Transfer der Vereinsgeschichte verknüpfen die Fans dennoch ihre Hoffnungen auf attraktiveren Fußball. Da die Hessen ihren Lizenzspieleretat um 2,5 Millionen Euro reduzieren mussten, waren bei der Suche nach Verstärkung keine großen Sprünge drin. Das Aufgebot: Tor: 1* Oka Nikolov, 21 Markus Pröll, 22 Ralf Fährmann, 28 Jan Zimmermann Abwehr: 2 Patrick Ochs, 3 Nikola Petkovic, 4 Maik Franz, 5 Aleksandar Vasoski, 13 Ricardo Clark, 16 Christoph Spycher, 23 Marco Russ, 24 Sebastian Jung, 29 Chris Mittelfeld: 6 Selim Teber, 7 Benjamin Köhler, 8 Zlatan Bajramovic, 14 Alexander Meier, 27 Pirmin Schwegler, 30 Caio, 32 Faton Toski, 36 Marcel Titsch-Rivero Angriff: 10 Nikos Liberopoulos, 11 Ümit Korkmaz, 17 Martin Fenin, 18 Ioannis Amanatidis, 19 Halil Altintop, 25 Marcel Heller, 26 Juvhel Tsoumou, 34 Cenk Tosun, 35 Marcos Alvarez * Zahl ist jeweils die Rückennummer (Stand: Januar 2010)
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