| Gründungsdatum | 1. August 1900 | | Anschrift | Hennes-Weisweiler-Allee 1 | | 41179 Mönchengladbach | | Stadion | Stadion im Borussia-Park (54 067 Plätze) | | Vereinsfarben | grün-weiß-schwarz | | Vereinspräsident | Rolf Königs | | Trainer | Michael Frontzeck (seit 1. Juli 2009) | | Mitglieder | 38 300 | | Größte Erfolge | | Deutscher Meister | 1970, 1971, 1975, 1976, 1977 | | DFB-Pokal | 1960, 1973, 1995 | | UEFA-Pokal | 1975, 1979 | | Deutscher Supercup | 1977 | | Internet | www.borussia.de |
«Ich bin hier geboren, und Mönchengladbach ist meine fußballerische Heimat», erklärte der neue Trainer Michael Frontzeck bei seiner Vorstellung seine emotionale Verbundenheit zur Borussia. Mit den «Fohlen» möchte der Coach an die erfolgreiche Rückrunde der Vorsaison anknüpfen, in der die Borussen 20 ihrer insgesamt 31 Punkte holten. Gelingt dies, sollten sie diesmal nicht in ähnliche Bedrängnis geraten wie in der letzten Spielzeit, als die Gladbacher erst am 34. Spieltag den Klassenverbleib sicherstellten. Durch die Abgänge ihrer Youngster Marko Marin und Alexander Baumjohann gingen dem Frontzeck-Team neben der spielerischen Qualität auch zwei junge Aushängeschilder verloren. Vor allem der Wechsel von Nationalspieler Marin, der bei Werder Bremen den Weggang von Diego kompensieren soll, schmerzte und hinterließ eine herbe Lücke im Offensivbereich. Der Dribbelkünstler hatte als 17-Jähriger in Mönchengladbach den Durchbruch geschafft. Auf der linken Seite soll nun der venezolanische Nationalspieler Juan Fernando Arango für offensive Impulse sorgen. Für den 29 Jahre alten Mittelfeldspieler blätterte Manager Max Eberl 3,5 Millionen Euro Ablöse hin. Konkurrenz erhält Arango allerdings von einem anderen Neuzugang: Mit Marco Reus drängt ein neuer «junger Wilder» in die Stammformation der Borussia. Eine bedeutende Rolle im Fontzeck-Team soll auch Thorben Marx übernehmen. Der Lauf- und zweikampfstarke Spieler folgte seinem Trainer von Bielefeld nach Mönchengladbach und gilt als Verbindungsmann zwischen Abwehr und Sturm. Im Angriff erhält Gladbachs Top-Stürmer Rob Friend Unterstützung durch Vier-Millionen-Neuzugang Raul Bobadilla. Mit Marcel Meeuwis holten sich die Gladbacher zudem eine echte Verstärkung für den Defensivbereich, der in der vergangenen Saison 62 Gegentore hinnehmen musste. Der Vereinsverantwortlichen um Manager Eberl hatten nach der Trennung von Hans Meyer einen Trainer mit «Stallgeruch» gefordert. Diesen fand man in Frontzeck, der zuvor in Bielefeld unmittelbar vor dem letzten Spieltag entlassen worden war. Der ehemalige Abwehrspieler absolvierte 238 Spiele für die Borussia, die zugleich seine erste Station als Co-Trainer war. Finanziell steht der Verein weiter solide da. Seit 2002 schreibt der Club Jahr für Jahr schwarze Zahlen. Zwar kassierten die Gladbacher keine 12 Millionen Euro wie vor zwei Jahren für Nationalspieler Marcell Jansen, doch spülte der Marin-Deal immerhin stolze 8,5 Millionen in Euro in die Kassen der Borussia. Das Aufgebot: Tor: 1* Christofer Heimeroth, 18 Frederic Löhe, 30 Logan Bailly Abwehr: 3 Filip Daems, 4 Roel Brouwers, 6 Jan-Ingwer Callsen-Bracker, 13 Paul Stalteri, 15 Thomas Kleine, 20 Jean-Sébastien Jaures, 22 Tobias Levels, 23 Christian Dorda, 31 Dante Mittelfeld: 8 Marcel Meeuwis, 11 Marco Reus, 13 Roman Neustädter, 14 Thorben Marx, 18 Juan Fernando Arango, 19 Gal Alberman, 24 Tony Jantschke, 26 Michael Bradley Sturm: 9 Roberto Colautti, 10 Rául Bobadilla, 16 Rob Friend, 25 Moses Lamidi, 27 Oliver Neuville, 29 Fabian Bäcker, 40 Karim Matmour * Zahl ist jeweils die Rückennummer (Stand: Januar 2010)
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