| Gründungsdatum | 1. Juli 1904 | | Anschrift | Bismarckstraße 122 - 124 | | 51373 Leverkusen | | Stadion | BayArena (30 000 Plätze) | | Vereinsfarben | rot-weiß-schwarz | | Geschäftsführer der GmbH | Wolfgang Holzhäuser | | Cheftrainer | Robin Dutt (ab Juni 2011) | | Mitglieder | ca. 11 000 | | Größte Erfolge | | Deutscher Vizemeister | 1997, 1999, 2000, 2002 | | DFB-Pokal | 1993 | | UEFA-Pokal | 1988 | | Champions League | Viertelfinale 1998, Finale 2002 | | Internet | www.bayer04.de |
Der Trainer: Robin Dutt Für Robin Dutt ist das erste Jahr in Leverkusen die bislang größte Herausforderung seiner Trainerkarriere. Obwohl der gebürtige Kölner bei seinem ehemaligen Verein SC Freiburg bislang nur ein wenig Bundesligaerfahrung im Tabellenmittelfeld sammeln konnte, soll er den Vizemeister nun zum letzten Schritt in Richtung Titel führen. Doch nicht nur die Messlatte des Arbeitgebers liegt höher: Auch die Qualität seiner Spieler ist nun auf Topniveau. Der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte Dutt muss sich nun bei Nationalspielern und Spielerpersönlichkeiten durchsetzen, ist aber durchaus umstritten nach der durchwachsenen Hinrunde Der Star: Michael Ballack Trotz seiner schwankenden Leistung ist Michael Ballack der Star des Teams. Am Ende der Hinrunde fand der einstige Nationalmannschafts-«Capitano» wieder zu seiner Form. Beim Kopfball und aus der Distanz gehört der Führungsspieler immer noch zu den besten der Liga. Ballacks Schwachpunkt ist seine Verletzungsanfälligkeit. Seine Zukunft ist noch offen. Das Ziel: Champions League Eigentlich sollte die erste deutsche Meisterschaft angepeilt werden, doch die Leistungen in der Hinrunde waren zu schwankend. «Der beste Platz für uns wäre ein Champions-League-Platz am Ende der Saison. Aber dazu müssen wir uns verbessern und dahin zurückkehren, dass wir guten Fußball spielen», sagt Michael Ballack. Die Mannschaft: Angeschlagen Der aktuelle Kader entspricht im Wesentlichen dem der erfolgreichen Vorsaison. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass der überragende Chilene Arturo Vidal fehlt. Zwar wurde in André Schürrle ein aufstrebender Nationalstürmer verpflichtet. Doch im Mittelfeld lief Kapitän und Nationalspieler Simon Rolfes zuletzt seiner Form hinterher. Die Werkself ging verletzungsbedingt mit einem reduzierten Kader in die Rückrunde. Das Aufgebot: Tor: 1* René Adler, 22 David Yelldell, 23 Bernd Leno, 36 Fabian Giefer Abwehr: 2 Daniel Schwaab, 3 Stefan Reinartz, 4 Bastian Oczipka, 5 Manuel Friedrich, 20 Danny da Costa, 21 Ömer Toprak, 24 Michal Kadlec, 27 Gonzalo Castro, 0 Vedran Corluka Mittelfeld: 6 Simon Rolfes, 7 Tranquillo Barnetta, 8 Lars Bender, 10 Renato Augusto, 13 Michael Ballack, 17 Michael Ortega, 18 Sidney Sam, 38 Karim Bellarabi Angriff: 9 André Schürrle, 11 Stefan Kießling, 19 Eren Derdiyok * Zahl ist jeweils die Rückennummer (Stand: Januar 2012)
|