| Gründungsdatum | 31. Januar 1966 (als BSG Energie Cottbus) | | Anschrift | Am Elisapark 1 | | 03042 Cottbus | | Stadion | Stadion der Freundschaft (22 746 Plätze) | | Vereinsfarben | rot-weiß | | Vereinspräsident | Ulrich Lepsch | | Cheftrainer | Claus-Dieter Wollitz (seit 7. Juni 2009) | | Mitglieder | 1 582 | | Größte Erfolge | | Regionalligameister | 1996 | | Brandenburgischer Landespokal | 1998, 2001 | | Einzug in 1. Bundesliga | 2000, 2006 | | Internet | www.fcenergie.de |
Ganz im Osten befindet sich immer noch eine der größten Baustellen im deutschen Fußball. Nach dem Bundesliga-Abstieg 2009 folgte bei Energie Cottbus der Umbruch. Seit Trainer Claus-Dieter Wollitz das Zepter in der Lausitz schwingt, gaben sich die Profis in der Energie-Geschäftsstelle die Klinke in die Hand. Aus dem Abstiegskader von vor zwei Jahren stehen nur noch sechs Spieler im aktuellen Aufgebot. Setzte Energie früher auf günstige Akteure aus Osteuropa, holte Wollitz in der vergangenen Saison deutsche Spieler wie Marc-André Kruska oder Markus Brzenska nach Cottbus. Doch die Hoffnung, die einheimischen Spieler würde mehr Kampfgeist auf den Rasen bringen, erfüllte sich nur teilweise. Am Ende stand im ersten Jahr nach dem Abstieg nur der neunte Platz. Der direkte Wiederaufstieg wurde klar verfehlt. Vor der neuen Saison geben sich die Verantwortlichen nun bescheiden. Angesichts einer problematischen Vorbereitung, in der Coach Wollitz wegen Verletzungen teilweise nur zwölf Feldspieler zur Verfügung standen, und besserer finanzieller Rahmenbedingungen der Konkurrenz haben die Lausitzer die Bundesliga-Rückkehr nicht als klares Ziel formuliert. «Wir wollen und müssen uns zwischen Platz vier und acht bewegen. Gerne nehmen wir mehr, aber der FC Energie kann eben keinen Aufstieg planen - so weit sind wir mit all unseren jungen Spielern eben einfach noch nicht», sagte Wollitz in der Sommerpause. Bekanntester Neuzugang beim Traditionsverein aus dem Osten ist Daniel Adlung vom ehemaligen deutschen Meister VfL Wolfsburg. (Stand: August 2010)
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