| Gründungsdatum | 31. Januar 1966 (als BSG Energie Cottbus) | | Anschrift | Am Elisapark 1 | | 03042 Cottbus | | Stadion | Stadion der Freundschaft (22 746 Plätze) | | Vereinsfarben | rot-weiß | | Vereinspräsident | Ulrich Lepsch | | Cheftrainer | Claus-Dieter Wollitz (seit 07.06.2009) | | Mitglieder | 1 421 | | Größte Erfolge | | Regionalligameister | 1996 | | Brandenburgischer Landespokal | 1998, 2001 | | Einzug in die 1. Bundesliga | 2000, 2006 | | Internet | www.fcenergie.de |
Mit dem Abstieg der Cotbusser ist die letzte Bastion des Ostfußballs in der 1. Liga gefallen. Nun muss sich der Traditionsverein schnellstens berappeln, um wenigstens in der Zweitklassigkeit bestehen zu können. Die Gesetze im knallharten Profi-Geschäft sind unerbittlich und gerade für Vereine in den fünf neuen Bundesländern gefährlich. Der FC Hansa Rostock dient als warnendes Beispiel: Nur mit Mühe konnte der Ost-Konkurrent nach seinem Abstieg ein durchrutschen in die 3. Liga vermeiden. Vielleicht wird der Neuanfang deshalb mit einem Trainer aus dem Westen gewagt: Claus-Dieter Wollitz soll es nun richten. Nach dem Zweitliga-Abstieg mit dem VfL Osnabrück hatte sich Wollitz entschieden, die Niedersachsen zu verlassen, da er «diese Herausforderung brauche.» Die Möglichkeit, um den Bundesliga-Aufstieg zu spielen, sei eine Riesenchance, sagte Wollitz, der die sofortige Rückkehr ins Oberhaus aber ausdrücklich nicht als Ziel ausgab und ein Dutzend Teams mit Potenzial sieht. «Ich sage nicht, dass Cottbus Favorit ist», erklärte Wollitz. Auch Manager Steffen Heidrich nannte für die anstehende Saison keine konkrete Zielsetzung, sagte aber: «Wir wollen schon in der oberen Hälfte dabei sein, das ist schon klar.» Finanziell steht der FCE so gut da wie lange nicht. Dennoch ist der Etat für die Lizenzspieler-Abteilung auf rund acht Millionen Euro gesunken. Insofern machte Wollitz aus der Not eine Tugend und baute auf hungrige und junge, überwiegend deutsche Spieler zum Teil aus der eigenen Amateurabteilung. Sie sollen eine neue Identifikation in der Region ermöglichen. Im Gegenzug kehrten ehemalige Leistungsträger wir Torjäger Dimitar Rangelow und Spielmacher Ervin Skela dem Absteiger den Rücken. Als Ersatz für Schlussmann Gerhard Tremmel holten die Lausitzer Kanadas Nationaltorhüter Lars Hirschfeld. (Stand: Juli 2009)
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