OP bei Wicky und Fillinger – Doll: Nicht jammern

OP bei Wicky und Fillinger - Doll: Nicht jammern
Raphael Wicky (l) – hier im Duell mit Bastian Schweinsteiger – wird operiert.

Hamburg (dpa) – Die Verletztensituation beim Hamburger SV spitzt sich zu: Nach Mittelfeldspieler Mario Fillinger (Meniskus) wird auch Raphael Wicky (Wade) operiert und kann in den letzten drei Bundesliga-Spielen bis zur Winterpause nicht mehr eingesetzt werden.

Zudem brach Thimothee Atouba das Training ab und musste wegen seiner permanenten Leistenbeschwerden erneut untersucht werden. Stürmer Paolo Guerrero musste zur Blutuntersuchung wegen des Verdachts auf einen Virus. «Es ist keine einfache Situation, weil wir viel basteln müssen», sagte HSV-Trainer Thomas Doll vor der Auswärtspartie beim VfL Bochum.

«Wir wollen nicht jammern. Wir können zeigen, dass wir für die Jungs kämpfen, die auf dem OP-Tisch liegen oder in der Reha sind», sagte Doll vor der Partie gegen den Tabellen-16., der einen Punkt (12) mehr auf dem Konto hat als die Norddeutschen. «Alles andere als neun Punkte aus den letzten drei Spielen gegen Bochum, Nürnberg und Aachen ist nicht in unserem Sinne», ergänzte Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer. Wegen der Verletztenmisere muss möglicherweise der Kader mit Amateuren aufgefüllt werden.