Aachen patzt gegen Fürth – Saarbrücken siegt

Aachen patzt gegen Fürth - Saarbrücken siegt
Der Fürther Trainer Benno Möhlmann gestikuliert.

München (dpa) – Die SpVgg Greuther Fürth hat Kurs auf die Aufstiegsplätze genommen. Am 8. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga feierte die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann einen 1:0 (1:0)-Sieg bei Alemannia Aachen und verbesserte sich vom elften auf den sechsten Tabellenplatz.

Auch in restlichen Freitagspartien überraschten die die Gäste. Der 1. FC Saarbrücken gewann das Kellerderby bei der SpVgg Unterhaching mit 1:0 (1:0) und gab mit dem ersten Saisonsieg die «Rote Laterne» des Liga-Letzten an LR Ahlen ab, das aber mit dem torlosen Remis beim FC Erzgebirge Aue einen wichtigen Auswärtspunkt holte.

Die SpVgg Greuther Fürth setzte mit dem dritten Sieg in Serie seinen Aufwärtstrend fort und zog bei 13 Zählern mit dem Liga-Dritten TSV 1860 München nach Punkten gleich. Wie beim 1:0 gegen die Sportfreunde Siegen war Christian Eigler (27.) vor 18 115 Zuschauern am «Tivoli» der «Matchwinner» für die Franken, die nach dem Platzverweis von Danny Fuchs (65.) trotz Unterzahl dank des glänzenden Keepers Borut Mavric den Sieg über die Zeit retteten. Die enttäuschenden Aachener verpassten mit der ersten Heimniederlage den Sprung auf die Aufstiegsränge.

Das schnellste Tor der Saison öffnete Saarbrücken den Weg zum ersten Sieg in dieser Saison. Nur 70 Sekunden nach dem Anpfiff nutzte Henrik Bencik ein Missverständnis zwischen Bruno Custos und Torwart Ermin Hasic und beendete mit dem ersten Saisonauswärtstreffer die Negativserie der Saarländer. Vor etwa 3000 Besuchern erholten sich die erschreckend schwachen Unterhachinger von dem frühen Rückstand nicht mehr und sehen nach nunmehr schon sieben sieglosen Spielen schweren Zeiten entgegen.

Die im heimischen Erzgebirgestadion noch ungeschlagenen Auer «Veilchen» suchten vor rund 8000 Zuschauern vergeblich nach einem Erfolgsrezept gegen die von Trainer Frantisek Straka taktisch geschickt eingestellten Ahlener, die bei ihrem zweiten Unentschieden der Saison allerdings von der mangelhaften Chancenverwertung der Sachsen profitierten.