Fürth zieht Option und verlängert Vertrag von Gjasula

Fürth (dpa) – Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat den im Sommer auslaufenden Vertrag von Spielmacher Jurgen Gjasula um ein Jahr bis 2018 verlängert.

Fürth zieht Option und verlängert Vertrag von Gjasula
Die SpVgg Greuther Fürth hat den Vertrag mit Jürgen Gjasula bis 2018 verlägnert. Foto: Daniel Karmann

Fürth (dpa) – Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat den im Sommer auslaufenden Vertrag von Spielmacher Jurgen Gjasula um ein Jahr bis 2018 verlängert.

Wie die Franken bekanntgaben, wurde eine vereinsseitige Option gezogen. Der Albaner ist in Fürth Leistungsträger, fehlt wegen eines Achillessehnenrisses aber bereits seit Anfang Oktober. In der Saison bestritt er erst drei Spiele.

«Wir haben im Herbst gesehen, wie wichtig Jurgen für unser Team ist und wie sehr er uns gefehlt hat. Er hat sich voller Disziplin und mit großem Einsatz durch die Reha gekämpft und steht uns nun wieder zur Verfügung», sagte Sportchef Ramazan Yildirim.

1. FC Nürnberg holt Verteidiger Valentini für neue Saison

Nürnberg (dpa) – Der 1. FC Nürnberg holt Verteidiger Enrico Valentini zurück nach Franken. Der 28-Jährige wird im Sommer vom Karlsruher SC zum Club wechseln und damit zu dem Verein zurückkehren, wo seine Karriere einst in der Jugend begonnen hatte.

1. FC Nürnberg holt Verteidiger Valentini für neue Saison
Enrico Valentini wurde vom 1. FC Nürnberg für die neue Saison verpflichtet. Foto: Matthias Balk

Nürnberg (dpa) – Der 1. FC Nürnberg holt Verteidiger Enrico Valentini zurück nach Franken. Der 28-Jährige wird im Sommer vom Karlsruher SC zum Club wechseln und damit zu dem Verein zurückkehren, wo seine Karriere einst in der Jugend begonnen hatte.

Valentini komme ablösefrei, wie der Fußball-Zweitligist bekanntgab, ohne weitere Details des Vertrags wie etwa die Laufzeit zu verraten. Der Defensivakteur ist nach Fabian Bredlow und Alexander Fuchs der dritte Neuzugang beim Traditionsverein für die kommende Spielzeit.

«Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass der Club mir als Nürnberger und nach 16 gemeinsamen Jahren sehr am Herzen liegt», wurde Valentini zitiert. «Dass ich ab der neuen Saison wieder auf dem Platz ein Cluberer sein werde, damit geht auch für mich als Profi ein Traum in Erfüllung.» Der gebürtige Italiener hatte den FCN 2010 verlassen und wechselte nach Aalen. 2014 verpflichtete ihn der KSC.

Zweitligist Fürth verlängert Vertrag mit Sontheimer

Fürth (dpa) – Die SpVgg Greuther Fürth hat Nachwuchsprofi Patrick Sontheimer bis 2020 an sich gebunden. Der 18-Jährige erhielt einen entsprechenden Vertrag, den der Fußball-Zweitligist per Option um eine weitere Saison verlängern kann.

Zweitligist Fürth verlängert Vertrag mit Sontheimer
Patrick Sontheimer verlängerte in Fürth seinen Vertrag. Foto: Uwe Anspach

Fürth (dpa) – Die SpVgg Greuther Fürth hat Nachwuchsprofi Patrick Sontheimer bis 2020 an sich gebunden. Der 18-Jährige erhielt einen entsprechenden Vertrag, den der Fußball-Zweitligist per Option um eine weitere Saison verlängern kann.

Der Mittelfeldspieler kam im Januar erstmals bei den Profis zum Einsatz und stand danach noch viermal in der Liga und einmal im Pokal auf dem Platz. «Patrick ist ein Vorbild an Einsatz und Engagement und hat direkt gute Leistungen bei den Profis gezeigt», sagte Sportdirektor Ramazan Yildirim. Erstmals ist Sontheimer für die U19-Nationalmannschafft nominiert.

Sportdirektor Kreuzer kündigt beim KSC härtere Gangart an

Der Karlsruher SC ist nach der erneuten Niederlage am Sonntag am Tabellenende der 2. Fußball-Bundesliga angekommen. Sportdirektor Oliver Kreuzer wirft den Spielern mangelnde Professionalität vor, Trainer Mirko Slomka nimmt er in Schutz.

Sportdirektor Kreuzer kündigt beim KSC härtere Gangart an
Oliver Kreuzer ist der Sportdirektor beim Karlsruher SC. Foto: Thomas Eisenhuth

Karlsruhe (dpa) – Sportdirektor Oliver Kreuzer hat nach der 0:3-Heimpleite gegen Fortuna Düsseldorf die Profis des Karlsruher SC scharf angegriffen und eine härtere Gangart angekündigt. 

«Ich sage, die Mannschaft braucht Druck. Die Mannschaft muss härter angegangen werden. Da wird der Hebel angesetzt», sagte der 51-Jährige. Außerdem sucht Kreuzer beim Zweitliga-Letzten Führungsfiguren, die auf dem Platz vorangehen.

«Die Frage nach der Hierarchie ist berechtigt. Ich habe gestern auch überlegt, mit wem rede ich? Wen bestelle ich mir da ein? Da bin ich auf maximal drei Spieler gekommen», räumte er ein.

Viele Profis des Tabellenletzten der 2. Fußball-Bundesliga müssten endlich lernen, was Professionalität bedeute, forderte er. «Ich muss nicht glauben, dass ich, wenn ich Hannover 2:0 schlage, mich nachts wieder irgendwo in einer Diskothek feiern lassen kann. Wenn ich freitags das Spiel in Aue habe. Das funktioniert nicht», sagte Kreuzer und bedauerte, dass er dies nicht früher mitbekommen habe. 

Der Sportdirektor kritisierte auch Jung-Profi Marvin Mehlem, der eine Trainingseinheit verpasst hatte: «Warum? Weil er verschläft. Der kommt nicht eine Viertelstunde zu spät, der kommt nicht eine halbe Stunde zu spät, der kommt gar nicht. Geht das? Professionalität! Vor der eigenen Haustüre kehren. Verantwortung übernehmen. Jeder Spieler bei sich selbst», forderte Kreuzer.

KSC-Trainer Mirko Slomka nahm er dagegen in Schutz: «Ich lasse nicht zu, dass diese Mannschaft jetzt wieder einen Trainer so ein bisschen infrage stellt», sagte Kreuzer. Bei dessen Vorgänger Tomas Oral habe es geheißen: «Mit dem können wir nicht, der ist zu hart zu uns. Und übrigens Taktik, wir wissen gar nicht, was wir machen sollen.»

Nun habe der Club einen Trainer, der einen anderen Umgang mit den Spielern pflege. «Wenn ich dann irgendwelche Stimmen höre, das sei ein Erstliga-Trainer. Der gibt denen einen Matchplan an die Hand, der zu schwer ist. So ein Quatsch!», schimpfte Kreuzer. Dabei handele es sich lediglich «um drei, vier Key-Facts». Zudem spiele Slomka ein normales 4-2-3-1-System.

An den Klassenerhalt glaubt Kreuzer aber immer noch. «Weil die Mannschaft die Qualität hat», sagte er. Wenn sie diese mit der richtigen Mentalität und Aggressivität auf den Platz bringe, könne es der KSC noch schaffen. «Wenn uns das nicht gelingt, steigen wir ab. Das ist klar», fügte der Sportdirektor hinzu.

Zweitligist Fürth verlängert mit Ersatzkeepern

Fürth (dpa) – Der Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat die bis zum Ende der nächsten Saison laufenden Verträge der Torhüter Sascha Burchert und Marius Funk vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2020 verlängert.

Zweitligist Fürth verlängert mit Ersatzkeepern
Sascha Burchert verlängerte seinen Vertrag in Fürth. Foto: Daniel Karmann

Fürth (dpa) – Der Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat die bis zum Ende der nächsten Saison laufenden Verträge der Torhüter Sascha Burchert und Marius Funk vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2020 verlängert.

Die beiden Keeper waren in der vergangenen Sommerpause nach Fürth gekommen, sind dort aber nur Ersatz hinter dem Ungarn Balazs Megyeri. Während der 27 Jahre alte Burchert nach seinem Wechsel von Hertha BSC zumindest ein Ligaspiel und drei Partien im DFB-Pokal bestreiten durfte, kam der ehemalige Stuttgarter Funk nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Der 21-Jährige fehlt aktuell wegen den Folgen eines Kreuzbandrisses.

Würzburgs Torwart Wulnikowski fällt aus

Würzburg (dpa) – Aufsteiger Würzburger Kickers muss im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga ohne Stammtorwart Robert Wulnikowski auskommen.

Würzburgs Torwart Wulnikowski fällt aus
Torwart Robert Wulnikowski muss auf unbestimmte Zeit pausieren. Foto: Andreas Gebert

Würzburg (dpa) – Aufsteiger Würzburger Kickers muss im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga ohne Stammtorwart Robert Wulnikowski auskommen.

Eingehende medizinische Untersuchungen haben ergeben, dass sich der 39 Jahre alte Torhüter beim 1:2 am Freitagabend beim TSV 1860 München einen Anriss des hinteren Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen hat.

Wulnikowski müsse auf unbestimmte Zeit pausieren, teilte der Verein am Sonntag mit. Der Routinier war bei einem Zweikampf mit 1860-Profi Abdoulaye Ba im Strafraum umgeknickt und musste ausgewechselt werden. «Das tut uns sehr leid für Wulle, der eine ganz starke Saison für uns spielt», kommentierte Trainer Bernd Hollerbach: «Unser Aufstiegsheld kann sich der Unterstützung durch die Kickers-Familie gewiss sein.»

96-Sportchef Heldt zur Zukunft von Stendel: «Alles offen»

Hannover (dpa) – Fußball-Zweitligist Hannover 96 ziert sich nach wie vor mit einer Entscheidung über die Zukunft von Trainer Daniel Stendel.

96-Sportchef Heldt zur Zukunft von Stendel: «Alles offen»
Trainer Daniel Stendel hängt bei Hannover 96 in der Luft. Foto: Peter Steffen

Hannover (dpa) – Fußball-Zweitligist Hannover 96 ziert sich nach wie vor mit einer Entscheidung über die Zukunft von Trainer Daniel Stendel.

«Es ist alles offen», sagte Sportchef Horst Heldt der Deutschen Presse-Agentur. Heldt kündigte weitere Analysegespräche an und schloss nicht aus, dass der Tabellenvierte der 2. Liga auch am Sonntag zu keiner Entscheidung kommt.

Der Bundesliga-Absteiger hatte am Vortag 0:0 beim FC St. Pauli gespielt und war dadurch auf Platz vier zurückgefallen. Neun Spieltage vor dem Saisonende hat Hannover 96 aber nur drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter VfB Stuttgart. Trotzdem steht Stendel vor allem bei Clubchef Martin Kind in der Kritik, weil der Aufstiegsfavorit seit Wochen spielerische Mängel offenbart. St.- Pauli-Coach Ewald Lienen hatte die Diskussionen um Stendel zuvor als «lächerlich» und «skandalös» bezeichnet.

Lienen kritisiert Trainer-Debatte in Hannover scharf

Das 0:0 des FC St. Pauli im Nordderby gegen Hannover 96 rückte in den Hintergrund. St. Paulis Coach echauffierte sich über die anhaltende Trainer-Debatte beim Aufstiegskandidaten 96. Das sei «skandalös» und «lächerlich», meinte der Trainer-Routinier.

Lienen kritisiert Trainer-Debatte in Hannover scharfLienen kritisiert Trainer-Debatte in Hannover scharf
Der Stuhl von Hannovers Trainer Daniel Stendel wackelt. Foto: Axel Heimken
Pauli-Trainer Ewald Lienen: «Die Probleme, die die in Hannover haben, hätte ich auch gerne.» Foto: Tobias Hase

Hamburg (dpa) – «Skandalös, lächerlich!» Mit scharfen Worten und harscher Kritik hat Trainer Ewald Lienen vom FC St. Pauli auf die anhaltende Debatte um seinen Kollegen Daniel Stendel beim Ligarivalen Hannover 96 reagiert.

«Dass in so einer Tabellensituation der Trainer überhaupt infrage gestellt wird, ist skandalös», echauffierte sich der 63 Jahre alte frühere Profi nach dem 0:0 des Kiezclubs gegen den Tabellenvierten der 2. Fußball-Liga.

96-Sportchef Horst Heldt hatte die Zukunft des vertraglich noch bis 2018 gebundenen Fußball-Lehrers Stendel nach der Nullnummer am Millerntor offen gelassen. Und das, obwohl Hannover nach 25 Spieltagen nur drei Punkte hinter Spitzenreiter VfB Stuttgart liegt. Allerdings rutschte 96 mit 46 Punkte vom Relegationsplatz hinter den Nordrivalen Eintracht Braunschweig (47) ab. Zudem lassen die spielerischen Leistungen seit Wochen zu Wünschen übrig.

Clubchef Martin Kind wird zunehmend nervöser. Der Unternehmer hatte die Rückkehr in die Bundesliga gefordert und Stendel in die Pflicht genommen. «Er muss sich nun beweisen. Die Leistungen reichen nicht aus, das muss deutlich besser werden.» Der bisherige Sportchef Martin Bader musste bereits gehen. Sein Nachfolger Heldt soll nun über Stendels Zukunft entscheiden.

Lienen hatte schon vor dem Spiel «überhaupt kein Verständnis» für die Unruhe beim Gegner aufgebracht. «Die Probleme, die die in Hannover haben, hätte ich auch gerne. Personell ist das eine der bestbesetzten Mannschaften der Liga.» Dass Stendels Job auf der Kippe stehe, nannte er einen Witz, es gehöre aber wohl zum Geschäft: «Ich bin mit anderen Trainern immer solidarisch. Aber als Trainer weiß man, dass man immer in Gefahr ist. Das ist bei mir nicht anders.»

Stendel bleibt aber ein Trainer auf Abruf. Heldt vermied erneut ein klares Bekenntnis zum Coach, ließ dessen Zukunft offen. «Ich sage da jetzt erst einmal gar nichts dazu. Ich werde mich mit Martin Kind austauschen, das mache ich immer so, werde die Eindrücke sammeln – und dann werden wir sehen», sagte Heldt.

Der 42 Jahre alte Stendel, der im April beim damaligen Bundesligisten Interimscoach für den entlassenen Thomas Schaaf und 22 Tage später zum 96-Cheftrainer befördert wurde, reagierte genervt. «Keine Ahnung», meinte er zu der Frage, wie es mit ihm weitergehe. «Da müssen Sie jemand anders fragen.»

Heldt will nichts überstürzen, sondern erst einmal die Eindrücke verarbeiten. «Wir haben 14 Tage Zeit bis zum nächsten Spiel», sagte er angesichts der Punktspielpause. Dann allerdings kreuzt Mitkonkurrent Union Berlin an der Leine auf.

VfB Stuttgart patzt durch 0:1 in Fürth

Fürth (dpa) – Der VfB Stuttgart hat im Aufstiegsrennen der 2. Liga wieder gepatzt und droht seinen Spitzenplatz am 25. Spieltag zu verlieren. Der schwäbische Fußball-Traditionsclub verlor mit 0:1 (0:1) bei der SpVgg Greuther Fürth.

VfB Stuttgart patzt durch 0:1 in Fürth
Fürths Marcel Franke (l) und Stuttgarts Simon Terodde steigen zum Kopfball hoch. Foto: Daniel Karmann

Fürth (dpa) – Der VfB Stuttgart hat im Aufstiegsrennen der 2. Liga wieder gepatzt und droht seinen Spitzenplatz am 25. Spieltag zu verlieren. Der schwäbische Fußball-Traditionsclub verlor mit 0:1 (0:1) bei der SpVgg Greuther Fürth.

Veton Berisha war in der neunten Minute per Weitschuss der entscheidende Treffer gelungen. Die Stuttgarter kassierten die erste Niederlage in der Rückrunde und blieben nach zuletzt zwei Unentschieden zum dritten Mal nacheinander ohne Sieg. Wenn Union Berlin im Montagsspiel gegen Nürnberg gewinnt, rutscht der VfB in der Tabelle auf Platz zwei. Fürth indes kletterte auf Position sechs und ist seit sieben Liga-Spielen ungeschlagen.

Auch Hannover 96 hat im Kampf um den Aufstieg einen weiteren Rückschlag erlitten. Nach einer über weite Strecken wenig überzeugenden Leistung mussten die Niedersachsen mit einem 0:0 beim FC St. Pauli zufrieden sein und fielen auf den vierten Tabellenplatz zurück. Vor 29 546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion war St. Pauli lange dem Siegtor näher, doch Aziz Bouhaddouz (57.) traf bei der besten Chance nur den Innenpfosten. In der Schlussphase scheiterte Waldemar Anton (82.) am Pfosten für die 96er, deren Trainer Daniel Stendel trotz des Teilerfolgs wohl weiter um seinen Posten bangen muss.

Hannovers Sportchef Horst Heldt ließ die Zukunft von Trainer Daniel Stendel offen. «Wir müssen jetzt erst einmal die Eindrücke verarbeiten. Wir werden uns sammeln, sortieren und dann schauen, wie wir uns zum nächsten Punktspiel nach der Länderspielpause aufstellen», sagte Heldt im Hamburger Millerntor-Stadion. Clubchef Martin Kind, der die Reise in die Hansestadt nicht mit angetreten hatte, will Heldt die Entscheidung überlassen, ob der in die Kritik geratene Stendel im Amt bleibt.

«Wir haben jetzt 14 Tage Zeit bis zum nächsten Spiel», sagte Heldt angesichts der wegen diversen Länder- und WM-Qualifikationsspielen  anstehenden Punktspielpause.

FC Thun: Noch keine Freigabe für Trainer Saibene

Zürich/Bielefeld (dpa) – Der beim Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld als Trainer gehandelte Luxemburger Jeff Saibene wird beim nächsten Spiel seines Schweizer Clubs FC Thun auf der Trainerbank sitzen.

FC Thun: Noch keine Freigabe für Trainer Saibene
Nach Medienberichten gilt Jeff Saibene als Kandidat für den Trainerposten bei Arminia Bielefeld. Foto: Maxim Shipenkov

Zürich/Bielefeld (dpa) – Der beim Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld als Trainer gehandelte Luxemburger Jeff Saibene wird beim nächsten Spiel seines Schweizer Clubs FC Thun auf der Trainerbank sitzen.

Der Verein hatte die Offerte an Saibene aus Bielefeld zwar bestätigt, stellte aber klar, dass «zum jetzigen Zeitpunkt weder der FC Thun Berner Oberland Saibene die Freigabe für einen Wechsel erteilt hat noch zwischen Saibene und DSC Arminia Bielefeld eine Einigung erzielt wurde». Der FC Thun spielt am Sonntag gegen den FC St. Gallen.

Der 48 Jahre alte Coach selbst äußerte sich zurückhaltend, dementierte die Anfrage aber nicht. «Ich halte Arminia für einen interessanten Club. Aber mehr gibt es dazu noch nicht zu sagen», sagte Saibene der Zeitung «Luxemburger Wort». Im Sommer wäre für den Coach das Engagement in Thun ohnehin beendet. Der bisherige Trainerassistent Marc Schneider soll dann auf den Chefsessel rücken, hatte der Club Anfang des Jahres bekanntgegeben.

Bei den abstiegsbedrohten Arminen war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Ostwestfalen sind nach der Trennung von Coach Jürgen Kramny am Dienstag auf der Suche nach einem Nachfolger. Aktuell wird der Tabellen-Letzte interimsweise von Carsten Rump betreut.